Was als gewöhnliche Autofahrt begann, endete in einer Katastrophe.
Auf der N28 in Schiers (GR) kam es am Dienstagnachmittag zu einer tödlichen Frontalkollision – zwei Menschen starben, eine Strasse wurde zur Unfallzone.
Das ist passiert
Dienstag, 18. November 2025, ca. 15:30 Uhr:
Eine 71-jährige Frau fährt mit ihrem Ehemann über die Nationalstrasse N28 von Landquart Richtung Davos.
In einer leichten Rechtskurve bei Schiers gerät sie mit ihrem Wagen kontinuierlich über die Mittellinie – genau in den Gegenverkehr.
Trotz eines Vollbremsmanövers und Ausweichversuchs durch den 24-jährigen Chauffeur eines entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeugs kommt es zum Frontalzusammenstoss.
Die Folgen des Unfalls
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Die Lenkerin (71) stirbt noch an der Unfallstelle.
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Ihr Ehemann (77) wird schwer verletzt eingeklemmt und muss durch die Feuerwehr Mittelprättigau mit Schneidewerkzeug befreit werden.
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Nach notfallmedizinischer Betreuung wird er mit der Rega ins Kantonsspital Graubünden (Chur) geflogen.
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In der Nacht auf Mittwoch erliegt auch er seinen Verletzungen.

Betreuung und Einsatzkräfte
Der Lastwagenfahrer blieb körperlich unverletzt, musste jedoch psychologisch betreut werden.
Das Care Team Grischun übernahm die Akutbetreuung.
Im Einsatz standen:
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Feuerwehr Mittelprättigau
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Rega
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Rettungsdienste Schiers & Davos
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Staatsanwaltschaft Graubünden
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Mitarbeitende des Tiefbauamts
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Abschleppdienst
Unfallursache wird untersucht
Die Kantonspolizei Graubünden und die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Aktuell ist nur bekannt, dass die Lenkerin kontinuierlich über die Fahrbahnmitte fuhr – warum, ist noch unklar.
Zwei Leben sind verloren. Der Frontalcrash von Schiers zeigt tragisch, wie Sekunden über Leben oder Tod entscheiden.










