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Frauen leben länger – aber altern oft mit höheren Risiken

by Daniel Lüdi
Samstag, 24. Januar 2026 um 16:29
in Gesundheit & Wohlbefinden, Lifestyle, News, Ratgeber & Tipps, Top News
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Ältere Frau lächelt freundlich im Gespräch mit einer Ärztin in heller Praxis

Seniorin im Gespräch mit Ärztin über Gesundheitsvorsorge (Symbolbild)

Sie leben länger – aber nicht automatisch gesünder

Frauen werden älter als Männer – im Durchschnitt ganze fünf Jahre.
Doch in ihren letzten Lebensjahren leiden viele unter chronischen Erkrankungen.

Warum das so ist – und was Frauen selbst tun können, erklärt Herzchirurgin Prof. Dr. Sandra Eifert im Gespräch über geschlechterspezifisches Altern, Prävention und neue Chancen durch KI.

Altern ist auch eine Frage des Geschlechts

Während Männer im Schnitt 78 Jahre alt werden, erreichen Frauen rund 83 Jahre. Ein Vorteil – auf den jedoch viele einen gesundheitlichen Preis zahlen.

„Frauen tragen im Alter eine deutlich höhere Last an chronischen Erkrankungen“, so Eifert. Besonders in den letzten Lebensjahren nehme die Lebensqualität messbar ab. Die Krankheiten treten nicht plötzlich auf – sie entwickeln sich über Jahrzehnte.

Warum Frauen anders altern

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck treffen nicht nur Männer – bei Frauen im Alter sind sie sogar besonders häufig. Dazu kommen Krebsleiden, Demenz und Osteoporose.

Ein entscheidender Faktor: Hormone.
Östrogene schützen Frauen viele Jahre lang vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Knochenschwund. Doch rund um die Menopause ab 45 beginnt sich das zu ändern.

„Ab der Prämenopause beginnt ein schleichender Prozess, der viele Risiken mit sich bringt.“

Wendepunkte: 45, 60 und 70

  • Mit etwa 45 Jahren beginnt bei vielen Frauen die hormonelle Umstellung – teils unbemerkt. Die Schutzwirkung der Hormone nimmt ab.

  • Mit 60 sprechen Expert:innen von der Postmenopause. Jetzt sind Herz, Knochen und Stoffwechsel besonders gefährdet.

  • Ab 70 geht es oft um den Erhalt von Beweglichkeit und Selbstständigkeit. Viele chronische Erkrankungen zeigen sich in dieser Phase.

Sandra Eifert betont: „Die Lebensphasen 45, 60 und 70 sind entscheidend. Wer vorbereitet ist, kann aktiv gegensteuern.“

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Was können Frauen selbst tun?

Die gute Nachricht: Prävention wirkt.
Eine eiweissreiche Ernährung, gezieltes Krafttraining, medizinische Vorsorge – all das kann helfen, langfristig gesünder zu altern.

Immer mehr Unternehmen, so Eifert, erkennen das. Arbeitsgruppen zur Menopause entstehen, etwa bei Siemens oder SAP. Trotzdem sei noch viel zu tun – viele Frauen schämen sich oder schweigen über ihre Beschwerden.

Tabuthema Menopause? Das muss sich ändern

20 % der betroffenen Arbeitnehmerinnen reduzieren in dieser Lebensphase ihre Arbeitszeit oder steigen ganz aus.
„Angesichts des Fachkräftemangels müssen wir uns fragen, ob wir uns das leisten können“, sagt Eifert.

Die Expertin fordert eine offene Kultur – und betont, wie wichtig es ist, dass Frauen ihre Beschwerden ernst nehmen und sich Unterstützung holen.

Ist es irgendwann zu spät?

„Nein“, sagt Eifert entschieden. „Es ist nie zu spät, mit Prävention zu beginnen.“

Selbst bei bestehenden Krankheiten lässt sich durch Lebensstilveränderung viel verbessern. Der Körper sei erstaunlich anpassungsfähig – auch im hohen Alter.

KI als Chance für Frauengesundheit

Ein vielversprechendes Feld sieht Eifert in der Künstlichen Intelligenz. Bisher seien viele Systeme „männlich programmiert“. Doch das müsse sich ändern.

„Wenn KI gezielt auf geschlechtsspezifische Parameter trainiert wird, könnten wir Krankheiten früher erkennen – und Frauen gezielter behandeln.“

Die Tech-Industrie habe das Potenzial erkannt. Mit Hilfe von KI könne der Gender Health Gap deutlich verringert werden.

Frauen altern anders – und brauchen andere Medizin

Wer länger lebt, muss nicht länger leiden.
Doch damit Frauen im Alter gesund bleiben, braucht es Wissen, Prävention – und endlich eine Medizin, die sie ernst nimmt.

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