Tödlicher Angriff kurz nach Waffenruhe
Im Süden des Libanon ist ein französischer Soldat der UN-Friedensmission getötet worden – nur einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe mit Israel. Drei weitere französische Soldaten wurden verletzt, zwei davon schwer.
Frankreich macht die vom Iran unterstützte Hisbollah für den Angriff verantwortlich.
Macron erhebt schwere Vorwürfe
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte auf X, alles deute darauf hin, dass die Hisbollah für den Angriff verantwortlich sei. Laut GMX sprach auch die französische Verteidigungsministerin von einem gezielten Hinterhalt aus nächster Nähe.
Der getötete Soldat war im Einsatz, um einen isolierten UN-Posten zu erreichen, als er durch einen direkten Schuss aus einer Handfeuerwaffe getroffen wurde.
UN-Mission spricht von vorsätzlichem Angriff
Die UN-Mission United Nations Interim Force in Lebanon (Unifil) sprach von einem vorsätzlichen Angriff durch nichtstaatliche Akteure. Auch António Guterres verurteilte den Vorfall scharf.
Die Hisbollah selbst wies jede Beteiligung zurück und warnte vor voreiligen Schlussfolgerungen.
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Libanesische Führung kündigt Untersuchung an
Libanons Präsident Joseph Aoun sowie Regierungschef Nawaf Salam verurteilten den Angriff und kündigten eine umfassende Untersuchung an. Die Verantwortlichen sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Spannungen trotz Waffenruhe
Erst wenige Stunden zuvor war eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon in Kraft getreten. Die Lage bleibt jedoch angespannt, da sowohl die Hisbollah als auch Israel weiterhin militärische Präsenz im Süden des Landes zeigen.
Internationale Besorgnis wächst
Der Angriff auf UN-Soldaten sorgt international für grosse Besorgnis. Macron forderte die libanesischen Behörden auf, alles zu tun, um die Sicherheit der Blauhelme zu gewährleisten. UN-Soldaten dürften unter keinen Umständen zur Zielscheibe werden.






