Während die USA sich unter Trump militärisch zurückziehen, rückt Europa näher zusammen.
Frankreich kündigt nun ein Rüstungspaket an, das nicht nur symbolisch, sondern strategisch eine Wende einleiten könnte.
Was Frankreich beschlossen hat
Frankreich plant, der Ukraine bis zu 100 Rafale-Kampfjets zu liefern – zusammen mit weiteren Waffen und Luftabwehrsystemen.
Die Lieferungen sollen bis 2035 gestaffelt erfolgen, inklusive:
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Luft-Luft-Raketen
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Lenkbomben
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Systeme zur Luftverteidigung
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Neue Drohnenprojekte
Laut nytimes.com, sprachen Macron und Selenskyj am Montag von einem „historischen Moment“ für beide Nationen.
Warum dieser Deal jetzt kommt
1. Reaktion auf US-Rückzug
Die Trump-Regierung hat die Militärhilfe für Kiew eingeschränkt.
Europa will nicht länger zusehen – sondern Verantwortung übernehmen.
2. Signal der Langfristigkeit
Frankreich spricht von einem Zehnjahresplan, um Kapazitäten in der Ukraine aufzubauen – nicht nur einmalige Lieferungen.
3. Industriekooperation
Die Rüstungsindustrien beider Länder sollen enger zusammenarbeiten. Geplant sind gemeinsame Drohnenprojekte und Schulungsprogramme.
Warum Kampfjets trotzdem nicht sofort helfen
Kritiker merken an:
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Die Lieferung der Rafale-Jets dauert zu lange
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Die Ukraine braucht jetzt Hilfe, nicht erst 2035
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Ein ähnliches Abkommen mit Schweden (150 Gripen E) sei bereits vor Wochen mit fast identischem Zeitplan verkündet worden
Kommentator Boryslav Bereza schrieb:
„Selenskyj verkauft das Gleiche nochmal – nur in neuer Verpackung.“
Was bringt der Deal trotzdem?
1. Stärkung der Luftwaffe
Die Ukraine hat derzeit:
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Alte MiG-29 und Su-27 aus Sowjetzeiten
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Einige F-16
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Wenige französische Mirage-Jets
Die Rafale-Jets wären ein quantitativer und qualitativer Sprung.
2. Politisches Signal
Europa zeigt: Kiew wird nicht vergessen – auch wenn Washington zögert.
3. Multipolarer Rüstungsmarkt
Wie Analyst Mykhailo Samus erklärt:
„Die Länder sehen, dass es Alternativen zu US-Waffen gibt. Europa rüstet um – und stärkt sich selbst.“
Geopolitische Einordnung
Macron nannte Russlands Vorgehen „neokolonial“ – und betonte:
„Die Ukraine gehört zur europäischen Familie.“
Gleichzeitig zeigt der Deal: Europa sucht strategische Autonomie.
Wenn Washington wankt – will Brüssel liefern können.
Der französische Kampfjet-Deal zeigt: Europa rückt enger zusammen, wenn die USA sich distanzieren.
Doch die Zeit drängt – denn Russland macht keine Pause.










