Dramatische Lage nach tagelangem Starkregen
In Vietnam hat sich die Hochwasserkatastrophe weiter zugespitzt. Die Zahl der Todesopfer ist auf 90 Menschen gestiegen, nachdem seit dem 16. November unerbittliche Regenfälle grosse Landstriche überflutet und Erdrutsche ausgelöst haben. Zwölf weitere Personen gelten weiterhin als vermisst, laut ansa.it.
Besonders betroffen ist die gebirgige Zentralprovinz Dak Lak, in der allein mehr als 60 Menschen ums Leben kamen. Zehntausende Häuser stehen dort unter Wasser, und Rettungskräfte kämpfen aufgrund unpassierbarer Strassen und zerstörter Brücken mit massiven Herausforderungen.
Provinzen unter Wasser – Landwirte verlieren Existenz
In mehreren Regionen Vietnams wurden:
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Strassen weggespült
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Stromleitungen beschädigt
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ganze Dörfer evakuiert
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Felder und Ernten zerstört
Die Behörden warnen, dass die Überschwemmungen in einigen Gebieten weiter ansteigen könnten, da der Boden durch die tagelangen Niederschläge bereits stark gesättigt ist.
Umweltministerium schlägt Alarm
Das vietnamesische Umweltministerium gab bekannt, dass die Rettungsarbeiten rund um die Uhr laufen. Der Zugang zu einigen abgelegenen Bergregionen sei jedoch extrem erschwert, sodass die tatsächlichen Opferzahlen noch höher ausfallen könnten.
„Die Lage bleibt kritisch“, heisst es in der Stellungnahme. Insbesondere in den Bergdörfern sei die Gefahr weiterer Erdrutsche hoch.
Wetterlage bleibt angespannt
Meteorologen warnen, dass das Tiefdrucksystem über Zentralvietnam weiterhin für heftige Niederschläge sorgen könnte. In manchen Gebieten drohen neue Fluten.










