Ein Rekord, der schockiert
Nie zuvor hat die Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) so viele Drogen am Flughafen Zürich sichergestellt wie im Jahr 2025: über 3,8 Tonnen.
Neben Cannabisprodukten wurden auch harte Drogen wie Kokain, Heroin und Ketamin gefunden – oft versteckt in Fracht, Koffern oder Luftpostsendungen.
Insgesamt wurden 94 Personen verhaftet, darunter 26 Frauen. Die Täter stammten aus 28 Nationen – von 18 bis 80 Jahre alt.
Die Mengen im Detail
Laut Polizei und Zoll waren folgende Substanzen betroffen:
3,8 Tonnen Marihuana
200 Kilogramm Khat
47 Kilogramm Kokain
26 Kilogramm Heroin
162 Kilogramm Haschisch
30 Kilogramm Ketamin
12 Kilogramm Ayahuasca
Ein grosser Teil wurde in Fracht- und Luftpostsendungen geschmuggelt – darunter allein 1,5 Tonnen Marihuana und 150 kg Haschisch.
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Internationale Routen & Drogenkuriere
Die Drogen wurden aus Städten wie Bangkok, São Paulo, Los Angeles, Toronto, Johannesburg, Mexiko-Stadt, Tel Aviv, Barcelona, Madrid und Medellín eingeführt.
Insgesamt nutzten 37 Drogenkuriere den Flughafen Zürich als Transitstation, 57 weitere reisten direkt in die Schweiz ein.
„Die Zahlen zeigen die enorme internationale Bedeutung des Flughafens Zürich als Drehscheibe im Drogenschmuggel.“
– Medienstelle Kantonspolizei Zürich
Wer wurde festgenommen?
Die 94 festgenommenen Verdächtigen – 68 Männer und 26 Frauen – waren zwischen 18 und 80 Jahre alt. Viele von ihnen reisten mit gefälschten Papieren, als angebliche Touristen oder gaben an, nichts von der Ladung gewusst zu haben.
Die Herkunftsländer der Täter sowie die Bandenzusammenhänge sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Ein wachsendes Problem
Der massive Anstieg an beschlagnahmten Drogen am Flughafen Zürich wirft Fragen zur Rolle der Schweiz im globalen Drogennetzwerk auf. Experten warnen vor einer Zunahme des Fracht-Schmuggels, da Kontrollen oft nur stichprobenartig erfolgen können.
Zudem gelte die Schweiz für kriminelle Organisationen als logistischer „Knotenpunkt“ mit guter Infrastruktur – und relativ geringen Entdeckungsraten im Vergleich zu anderen Ländern.










