Ein Einbruch in ein Einfamilienhaus – und eine Fahndung, die sich über mehrere Kantone und sogar über die Landesgrenze hinweg ausdehnt.
Was wie eine Szene aus einem Krimi klingt, spielte sich am Donnerstagabend in Flüh real ab.
Dank einer beeindruckenden Zusammenarbeit zwischen Schweizer und französischen Behörden konnte ein Verdächtiger festgenommen werden.
Einbruch kurz vor 19 Uhr – Täter flüchtet
Am Donnerstag, 13. November 2025, kurz vor 19 Uhr, meldete ein Anwohner der Kantonspolizei Solothurn, dass in Flüh in ein Einfamilienhaus eingebrochen werde.
Als die Polizei eintraf, war die Täterschaft bereits geflüchtet.
Sofort wurde eine breit angelegte Fahndung gestartet.
Verdächtiges Fahrzeug löst Grossfahndung aus
In der Nähe des Tatorts entdeckten die Einsatzkräfte ein verlassenes, verdächtiges Fahrzeug.
Dies führte dazu, dass weitere Dienste beigezogen wurden:
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Polizei Basel-Landschaft
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Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG)
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französische Gendarmerie
Damit begann eine kantons- und grenzüberschreitende Fahndungsaktion, wie sie selten vorkommt.
Täter gefasst – 25-jähriger Chilene verhaftet
Die intensiven Suchmassnahmen zahlten sich aus:
Einsatzkräften gelang es, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten – einen 25-jährigen Chilenen.
Er wurde:
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vorläufig festgenommen
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für weitere Ermittlungen der Polizei überstellt
Ob der Mann allein handelte oder Teil einer Gruppe war, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Beispielhafte Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte
Der Fall zeigt eindrücklich, wie wichtig grenzüberschreitende Kooperation ist.
Besonders im Grenzraum zu Frankreich arbeiten die Behörden eng und abgestimmt zusammen – ein entscheidender Erfolgsfaktor bei Fahndungen in Echtzeit.










