Es war mehr als nur ein Fussballspiel.
Es war ein Abend voller Emotionen, Tränen und Triumph – und am Ende auch die endgültige Krönung von Hansi Flick beim FC Barcelona.
Mit einem 2:0 gegen Real Madrid sicherten sich die Katalanen vorzeitig den Meistertitel in Spanien.
Barcelona macht im Clásico alles klar
Der FC Barcelona hat am 35. Spieltag der La Liga den 29. Meistertitel der Vereinsgeschichte perfekt gemacht.
Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick gewann den Clásico gegen Real Madrid mit 2:0 und ist damit drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr einzuholen.
Die Tore im Camp Nou erzielten:
- Marcus Rashford per Freistoss (9.)
- Ferran Torres nach Vorarbeit von Dani Olmo (18.)
Bereits früh zeigte Barcelona, dass die Mannschaft den Titel an diesem Abend unbedingt entscheiden wollte.
Rashford trifft traumhaft
Nach einem Foul von Antonio Rüdiger an der Strafraumgrenze bekam Barcelona einen gefährlichen Freistoss zugesprochen.
Marcus Rashford nutzte die Chance spektakulär.
Der Engländer zirkelte den Ball unhaltbar in den linken Winkel.
Nur wenige Minuten später legte Dani Olmo sehenswert per Hacke auf Ferran Torres ab, der zum 2:0 einschob.
Emotionaler Abend für Hansi Flick
Die Meisterschaft bekam für Trainer Hansi Flick eine besonders emotionale Bedeutung.
Wenige Stunden vor dem Spiel teilte der FC Barcelona mit, dass Flicks Vater Hans verstorben sei.
Trotz des persönlichen Verlustes stand der ehemalige Bundestrainer an der Seitenlinie.
Vor Anpfiff gab es im Camp Nou eine Schweigeminute.
Beide Teams liefen mit Trauerflor auf.
Die Fans skandierten Flicks Namen, während der 61-Jährige sichtbar mit den Emotionen kämpfte.
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Fünfter Titel mit Barcelona
Für Flick war es bereits der fünfte Titel mit dem FC Barcelona.
Seit seinem Amtsantritt hat der Deutsche die Mannschaft sportlich stabilisiert und wieder an die Spitze Spaniens geführt.
Der Meistertitel gilt als weiterer Beweis für die erfolgreiche Neuausrichtung der Katalanen.
Real Madrid erlebt nächste Enttäuschung
Für Real Madrid endet die Saison dagegen erneut ohne Titel.
Die Königlichen wirkten im Clásico lange ideenlos und defensiv anfällig.
Zusätzlich wurde die Vorbereitung von internen Problemen überschattet.
Streit und Verletzungen belasten Real
Zuletzt sorgte ein interner Konflikt zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni für Schlagzeilen.
Valverde fehlte nach einem Schädel-Hirn-Trauma im Clásico.
Tchouaméni stand dagegen in der Startelf.
Auch Superstar Kylian Mbappé konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht spielen.
Damit fehlte den Madrilenen offensiv die Durchschlagskraft.
Bus von Real Madrid attackiert
Vor dem Spiel kam es zudem zu unschönen Szenen rund um das Camp Nou.
Der Mannschaftsbus von Real Madrid wurde bei der Ankunft laut Berichten von Barca-Ultras mit Steinen beworfen.
Verletzt wurde dabei offenbar niemand.
Die Sicherheitskräfte verstärkten anschliessend die Kontrollen rund um das Stadion.






