Moskau brennt – zumindest Teile seiner Ölindustrie.
Mit gezielten Drohnenangriffen trifft die Ukraine erneut Anlagen, die für Russlands Kriegsfinanzierung zentral sind.
Feuer, Stromausfälle und beschädigte Infrastruktur zeigen: Kiew greift Moskaus wirtschaftliches Rückgrat an.
Drohnen schlagen bei Ölkonzern ein
Im Gebiet Nischni Nowgorod kam es nach ukrainischen Drohnenangriffen zu Bränden auf Anlagen des russischen Ölkonzerns Lukoil.
Gouverneur Gleb Nikitin erklärte auf Telegram:
- 30 Drohnen seien abgewehrt worden
- Herabfallende Trümmer hätten zwei Objekte in Brand gesetzt
- Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk seien beschädigt worden
- Es kam zu Stromausfällen, Verletzte gab es vorerst nicht
Laut GMX.ch zielten die Angriffe gezielt auf Anlagen der russischen Ölindustrie, um die Kriegsfinanzierung zu schwächen.
Hafen Primorsk erneut im Visier
Auch im Gebiet Leningrad, nahe Sankt Petersburg, wurde wieder der Hafen Primorsk angegriffen.
Gouverneur Alexander Drosdenko meldete:
- 19 weitere Drohnen abgewehrt
- Brand an einer Ölleitung, als „ungefährlich“ eingestuft
Das russische Verteidigungsministerium gab an, insgesamt 87 ukrainische Drohnen in einer Nacht zerstört zu haben.
Warum die Ukraine gezielt Öl- und Energieanlagen angreift
Kiew verfolgt dabei eine klare Strategie:
- Russlands Einnahmen aus Öl- und Gasexporten sollen reduziert werden
- Die Finanzierung der russischen Kriegswirtschaft soll geschwächt werden
- Energieinfrastruktur gilt als empfindlicher Hebel gegen Moskau
Russland reagierte bereits mit einem Benzin-Exportverbot bis Ende Juli, um die Lage auf den Energiemärkten zu stabilisieren.






