Ein ruhiger Freitagabend wird plötzlich zur Ausnahmesituation.
Flammen schlagen aus einem Reithof in Hombrechtikon – Menschen fliehen ins Freie, Sirenen durchbrechen die Stille.
Was als Brandmeldung beginnt, entwickelt sich zu einem Grosseinsatz mit zahlreichen Verletzten.
Brand im Gestüt Niederfeld
Am Freitagabend, 24. April 2026, kurz nach 18:30 Uhr, geht bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Notruf ein: Feuer im Gestüt Niederfeld in Hombrechtikon.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigt sich ein kritisches Bild – doch alle Personen konnten sich bereits selbstständig aus dem Gebäude retten.
Verletzte und Rettungseinsatz
Trotz der schnellen Evakuation kommt es zu Verletzten:
- Zwei Personen schwer verletzt
- 73-jähriger Mann
- 84-jährige Frau
- Acht weitere Personen leicht verletzt
Die Schwerverletzten werden mit zwei Rettungshelikoptern der Rega in Spitäler geflogen.
Weitere Details:
- Zwei leicht verletzte Personen ins Spital gebracht
- Sechs Personen vor Ort ambulant versorgt
Tiere bleiben unverletzt
Eine gute Nachricht inmitten der dramatischen Ereignisse:
Alle Tiere im Reithof bleiben unversehrt.
Gerade bei Bränden in landwirtschaftlichen Betrieben ist dies keine Selbstverständlichkeit.
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Sachschaden in Millionenhöhe
Der Brand kann von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Dennoch ist der Schaden erheblich:
- Wohnhaus stark beschädigt
- Stallbereich betroffen
- Sachschaden von über 1 Million Franken
Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar.
Die betroffenen Bewohner kommen vorübergehend bei Verwandten und Bekannten unter.
Grosseinsatz mit zahlreichen Kräften
Mehrere Organisationen stehen im Einsatz:
- Feuerwehren aus Hombrechtikon, Stäfa und Männedorf-Uetikon
- Stützpunktfeuerwehr Meilen
- Schutz & Rettung Zürich (inkl. Drohnenfahrzeug)
- Rega mit zwei Rettungshelikoptern
- Rettungsdienste (Spital Männedorf und Regio 144)
- Vier Notfallärzte
- Care-Team der Kantonspolizei Zürich
Zusätzlich vor Ort:
- Staatsanwaltschaft
- Gemeindevertretung Hombrechtikon
- Statthalteramt
- Gebäudeversicherung des Kantons Zürich
Schnelle Reaktion verhindert Schlimmeres
Der Brand in Hombrechtikon zeigt, wie schnell sich Situationen zuspitzen können.
Dass keine Tiere zu Schaden kamen und sich alle Personen rechtzeitig retten konnten, ist entscheidend.
Doch die schweren Verletzungen und der massive Sachschaden hinterlassen Spuren.






