Die Eishockey-Frauen der USA haben ihrem Erzrivalen Kanada im ewigen Finalduell auf dramatische Art die Goldmedaille entrissen und sich zum dritten Mal zum Olympiasieger gekrönt, laut gmx.ch.
Später Ausgleich und Overtime-Treffer
Altstar Hilary Knight rettete ihr Team im aufgeheizten Endspiel von Mailand kurz vor Schluss in die Verlängerung, in der Megan Keller den goldenen Treffer zum 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) erzielte. Kristin O’Neill hatte Kanada im ersten Drittel in Führung gebracht, doch Knight glich 124 Sekunden vor dem Ende aus – ihr 15. Olympia-Tor und neuer US-Rekord.
Mit diesem Sieg nahmen die USA erfolgreich Revanche für das verlorene Endspiel vor vier Jahren in Peking (2:3). Zuvor hatten die US-Frauen 1998 in Nagano und 2018 in Pyeongchang triumphiert.
Das ewige Duell USA gegen Kanada
Das Mailänder Finale war bereits das 30. Duell dieser Nationen bei Olympia und Weltmeisterschaften. Nur 2006 (Kanada – Schweden) und 2019 (USA – Finnland) fiel das Goldduell nicht zwischen den beiden Rivalen.
Für die 36-jährige Knight war es zugleich das letzte Olympia-Spiel. Einen Tag zuvor hatte sie ihrer Partnerin Brittany Bowe einen Antrag gemacht. Kanadas Marie-Philip Poulin, Rekordspielerin mit 27 Einsätzen und 20 Toren bei Olympischen Spielen, liess offen, ob sie weitermachen wird.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Bronze für die Schweiz
Die Schweiz sicherte sich Bronze mit einem 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0 nach Verlängerung) gegen Schweden. Heldin des Spiels war erneut Alina Müller, die 51 Sekunden vor Ende der Overtime traf. Müller, Teamkollegin von Knight in der Professional Women’s Hockey League bei Boston Fleet, hatte bereits 2014 in Sotschi im Spiel um Platz drei gegen Schweden entscheidend getroffen.










