Im Kanton Appenzell Innerrhoden wird aufgrund der anhaltenden Trockenheit ab Samstag ein Feuerverbot im Wald sowie in Waldesnähe eingeführt. Die Behörden warnen vor einer erhöhten Waldbrandgefahr.
Erhöhte Waldbrandgefahr durch Trockenheit
Die aktuelle Wetterlage führt zu stark ausgetrockneten Böden und Vegetation.
Bereits kleine Zündquellen können ausreichen, um Brände auszulösen und ein rasches Ausbreiten zu begünstigen.
Die zuständigen Stellen stufen die Situation derzeit als erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3) ein. Eine weitere Verschärfung ist möglich.
Feuerverbot ab Samstag in Kraft
Die Standeskommission Appenzell Innerrhoden hat beschlossen, ab Samstag, 27. Juni 2026, ein Feuerverbot zu erlassen.
Das Verbot gilt:
- im Wald
- sowie im Abstand von bis zu 200 Metern zum Waldrand
Damit soll das Risiko von unkontrollierten Bränden reduziert werden.
Vorsicht ausserhalb der Verbotszone
Ausserhalb der definierten Feuerverbotszone gelten weiterhin Empfehlungen für den Umgang mit Feuer:
- Grillfeuer nur in bestehenden Feuerstellen entfachen
- Feuer nie unbeaufsichtigt lassen
- Glut vollständig löschen vor dem Verlassen
- Raucherwaren sorgfältig entsorgen
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Mögliche Verschärfung der Lage
Sollte die Trockenheit anhalten, rechnen die Behörden mit einer Verschärfung der Situation.
Eine Einstufung in Gefahrenstufe 4 (grosse Waldbrandgefahr) ist laut Prognosen möglich. In diesem Fall könnte ein weitergehendes, absolutes Feuerverbot geprüft werden.
Information und Lageübersicht
Aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr sind unter anderem auf folgenden Plattformen abrufbar:
Dort werden Gefahrenstufen, Prognosen und die aktuelle Lage in der ganzen Schweiz laufend aktualisiert.
Längere Trockenperioden erhöhen das Risiko von Waldbränden deutlich. Besonders in Regionen mit viel Vegetation und wenig Niederschlag können sich Feuer rasch ausbreiten.






