Ein halbes Jahr nach der Tragödie
Sechs Monate nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana spricht Gemeindepräsident Nicolas Féraud offen über Versäumnisse.
Er zieht eine persönliche und politische Bilanz – und bleibt trotz Kritik im Amt.
Die Debatte um Verantwortung ist damit erneut entfacht.
Selbstkritik und Eingeständnisse
Nicolas Féraud räumt ein, dass es im Umgang mit der Katastrophe Fehler gegeben habe. Besonders der fehlende menschliche Zugang in der Anfangsphase stehe für ihn im Zentrum der Kritik.
Er sagte, man sei damals erschöpft und ratlos gewesen, habe sich zu stark auf die Klärung der Ereignisse konzentriert und zu wenig auf die Betroffenen geachtet.
Kritik an Kommunikation und Krisenmanagement
Féraud bedauert insbesondere, dass bei der ersten Pressekonferenz keine Entschuldigung ausgesprochen wurde. Erst später habe man erkannt, dass es Versäumnisse bei Brandschutzkontrollen gegeben habe.
Die politische Verantwortung bleibt weiterhin ein zentrales Thema.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Kein Rücktritt – vorerst
Trotz der Kritik denkt Féraud derzeit nicht an einen Rücktritt, schliesst diesen aber langfristig nicht aus. Die Gemeinde müsse weiterhin funktionieren, betont er.
Gleichzeitig verweist er auf laufende juristische Verfahren, die noch Jahre dauern könnten.
Rückkehr zur Normalität
Die Gemeinde versucht nach der Katastrophe wieder Stabilität zu gewinnen und den Tourismus zu stärken. Hoffnung liegt insbesondere auf einer erfolgreichen Sommersaison.
Auch in der Bevölkerung habe sich laut Féraud wieder mehr Vertrauen entwickelt.






