Du freust dich auf Fasnacht – aber dieses Jahr liegt etwas in der Luft.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana reagieren die Behörden spürbar: mehr Kontrollen, strengere Auflagen, weniger Spielraum.
Basel: 70 Cliquenkeller werden überprüft
In Basel nimmt die Feuerpolizei vor der Fasnacht rund 70 Cliquenkeller unter die Lupe und achtet besonders auf freie Fluchtwege sowie die maximal erlaubte Anzahl Gäste; laut gmx.ch sind während der «drei schönsten Tage» zusätzlich Stichkontrollen geplant und bei Verstössen kann im schlimmsten Fall eine Schliessung angeordnet werden.
Das schaut die Feuerpolizei konkret an
Fluchtwege: frei, nicht zugestellt, Türen nutzbar.
Gästezahl: nicht «einfach noch schnell mehr reinlassen».
Konsequenzen: Bei schweren Verstössen droht die sofortige Schliessung.
Luzern: Drei Patrouillen statt nur eine
Auch Luzern verstärkt den Brandschutz und die Kontrollen in Lokalen.
Die Feuerpolizei prüft Bars, Restaurants und Veranstaltungslokale neu mit drei statt nur einer Patrouille.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Bellinzona & Siders: Ablauf fast gleich – eine Ausnahme
In Bellinzona steht der Brandschutz an den Fasnachtsanlässen ebenfalls stärker im Fokus.
Und obwohl die Fasnachtsaktivitäten insgesamt weiterlaufen, gibt es eine auffällige Ausnahme: Siders (VS) verzichtet auf die traditionelle Verbrennung des Schneemanns.
Was Besucher jetzt sofort beachten sollten
Mehr Kontrollen heisst nicht «weniger Fasnacht», sondern: weniger Risiko, dass ein Abend schlimm endet.
Wenn du in Keller, Bar oder Vereinslokal gehst, helfen dir diese schnellen Checks:
Fluchtweg sehen: Weisst du innert 3 Sekunden, wo du rauskommst?
Nicht drängeln lassen: Wenn es zu voll wirkt, kurz raus und später wieder rein.
Auf Türen achten: Verschlossene oder blockierte Türen sind ein Warnsignal.










