Vier Tote an Heiligabend. Eine Familie ausgelöscht.
Und ein Sohn, der tot am Rheinufer liegt – belastet von Betrugsvorwürfen.
In Liechtenstein erschüttert ein mutmasslicher Vierfachmord die Feiertage. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft.
Was ist passiert?
Am 24. Dezember 2025 entdeckt die Kantonspolizei St. Gallen am Schweizer Rheinufer bei Vaduz eine leblose Person.
Kurze Zeit später werden drei weitere Leichen in einer Wohnung in Vaduz gefunden.
Die Opfer:
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Der 73-jährige Vater
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Die 68-jährige Mutter
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Die 45-jährige Schwester
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Der 41-jährige Sohn – tot am Rheinufer, mutmasslich als Letzter
Neue Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft
Am Montag (Anfang Januar 2026) veröffentlicht die Staatsanwaltschaft Liechtenstein Obduktionsergebnisse:
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Drei Opfer starben durch multiple Stichverletzungen
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Die Spurenlage spricht für Fremdeinwirkung mit einem Messer
Die Ermittler sprechen von einer „komplexen Ausgangslage“. Die Zusammenarbeit mit der St. Galler Polizei und dem Institut für Rechtsmedizin laufe laut Behörden „sehr gut“.
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Wer war der tote Sohn?
Beim vierten Toten handelt es sich um den 41-jährigen Sohn der Familie.
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Er war leitender Gemeindemitarbeiter in Triesen
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Kurz vor Weihnachten wurde er freigestellt
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Es gab einen Verdacht auf Veruntreuung von 71’000 Franken Gemeindegeldern
Ob es einen Zusammenhang zwischen der mutmasslichen Straftat und der Tötung seiner Familie gibt, ist Teil der laufenden Ermittlungen.
Ermittlungen laufen weiter
Die Behörden halten sich mit Details zurück. Offen bleibt:
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Wer hat die Tötungen begangen?
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In welcher Reihenfolge starben die Opfer?
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Gab es ein Geständnis oder Abschiedsbrief?
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Welche Rolle spielte das Arbeitsverhältnis und die Freistellung?
Vier Menschen sind tot – und viele Fragen offen.
Die Behörden ermitteln auf Hochtouren in einem Fall, der Liechtenstein erschüttert.










