Dank eines raschen Polizeieinsatzes konnte in Bern ein mutmasslicher Telefonbetrug verhindert werden. Ein Mann, der Bargeld von einer Seniorin abholen wollte, wurde festgenommen.
Die Ermittlungen zu dem Fall laufen weiter.
Betrugsversuch mit angeblichem Polizisten
Am 17. Juni 2026 erhielt eine ältere Frau einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizist ausgab.
Der Anrufer behauptete, Unbekannte hätten Zugriff auf das Bankkonto der Frau erhalten. Um ihr Vermögen zu schützen, sollte sie Bargeld bei ihrer Bank abheben und zur Abholung bereitlegen.
Polizei greift rechtzeitig ein
Die Frau informierte die Polizei über den verdächtigen Anruf. Kurz vor 14.50 Uhr ging die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein.
Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen konnten Einsatzkräfte bei der Kornhausbrücke einen Mann anhalten, der mutmasslich das Geld entgegennehmen wollte.
Beschuldigter in Untersuchungshaft
Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 24-jährigen Mann.
Er wurde in Untersuchungshaft versetzt und wird sich vor der Justiz verantworten müssen. Die weiteren Ermittlungen erfolgen unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.
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So funktioniert die Masche
Beim sogenannten «Falsche-Polizisten-Betrug» geben sich Täter am Telefon als Angehörige der Polizei oder anderer Behörden aus.
Typische Merkmale sind:
- Aufforderungen, Bargeld abzuheben
- Forderungen nach Übergabe von Geld oder Wertsachen
- Behauptungen über angebliche Gefahren für Bankkonten
- Erzeugung von Zeitdruck und Verunsicherung
Polizei gibt wichtige Verhaltenstipps
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt:
- Misstrauisch bleiben, wenn Unbekannte Geld oder Wertsachen verlangen
- Gespräche sofort beenden und auflegen
- Keine persönlichen Daten oder Passwörter preisgeben
- Verdächtige Anrufe umgehend der Polizei melden
- Ältere Angehörige und Bekannte über diese Betrugsmasche informieren






