Im Kanton Aargau häufen sich derzeit Fälle von Betrug an der Haustür.
Unbekannte geben sich als Stromableser aus – mit teils erheblichen Folgen für ältere Menschen.
Die Kantonspolizei warnt vor der aktuellen Masche.
Betrugsmasche im Aargau
Vorgehen an der Haustür
Die Täter klingeln gezielt bei Seniorinnen und Senioren und behaupten, Stromzähler ablesen zu müssen.
Im Überblick:
- angebliche Mitarbeit bei Energie- oder Versorgungsbetrieben
- Vorwand: Kontrolle oder Ablesung von Zählern
- Eintritt in Wohnungen unter Druck oder Ablenkung
Ablenkung in der Wohnung
In den bekannten Fällen gehen die Täter oft arbeitsteilig vor:
- eine Person lenkt die Bewohner ab
- eine zweite Person durchsucht die Wohnung
- Suche nach Bargeld, Schmuck und Bankkarten
Konkrete Fälle im März 2026
Am 25. März 2026 kam es in zwei Aargauer Gemeinden zu schweren Vorfällen:
- Eine 89-jährige Frau verlor eine Armbanduhr
- Eine 93-jährige Bewohnerin wurde Schmuck im Wert von rund 15’000 Franken entwendet
In beiden Fällen nutzten die Täter die gleiche Vorgehensweise.
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Häufung im ganzen Kanton
Seit Anfang Jahr registriert die Kantonspolizei Aargau rund 30 ähnliche Fälle.
Betroffen sind ausschliesslich:
- Seniorinnen und Senioren
- Wohnungen und vereinzelt Einfamilienhäuser
- verschiedene Gemeinden im gesamten Kanton
Warnung der Kantonspolizei Aargau
Die Polizei betont, dass die Täter gezielt Vertrauen ausnutzen.
Empfehlung:
- keine unbekannten Personen in die Wohnung lassen
- Ausweise und Legitimation verlangen
- im Zweifel Nachbarn hinzuziehen
- sofort den Notruf 117 wählen
So schützen sich Betroffene
Wichtige Verhaltensregeln:
- nur vorab angekündigte Handwerker einlassen
- Tür mit Sicherheitskette öffnen
- keine sensiblen Informationen preisgeben
- bei Unsicherheit lieber misstrauisch bleiben







