In Gossau hat eine dramatische Meldung über eine mutmassliche Entführung einen grossen Polizeieinsatz ausgelöst.
Stunden später stand fest: Die gesamte Situation beruhte auf einer Täuschung.
Grosseinsatz in Gossau
Am Donnerstagnachmittag, 28. Mai 2026, ging bei der Kantonspolizei St. Gallen eine Meldung über eine angebliche Freiheitsberaubung ein.
Eine Drittperson schilderte, eine Person werde festgehalten und es gebe dazu Bildmaterial. Die Angaben wurden zunächst als ernst eingestuft.
Schnelle Reaktion der Behörden
Die Polizei reagierte sofort und leitete umfangreiche Such- und Abklärungsarbeiten ein. Vor Ort waren mehrere Einheiten im Einsatz, unterstützt durch Spezialisten und technische Mittel wie Drohnen.
Parallel dazu wurde auch die Staatsanwaltschaft informiert und in die Lagebeurteilung einbezogen.
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Entwarnung nach intensiven Abklärungen
Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Grundlage der Meldung nicht echt war. Die angeblichen Beweise erwiesen sich als manipuliert oder falsch interpretiert.
Die gesuchte Person konnte später wohlauf angetroffen werden. Eine tatsächliche Entführung hat nie stattgefunden.
Ein Einsatz mit Signalwirkung
Der Fall zeigt, wie schnell eine unbestätigte Meldung einen umfangreichen Polizeieinsatz auslösen kann. Gleichzeitig verdeutlicht er, wie wichtig eine sorgfältige Überprüfung von Informationen ist, bevor von schweren Straftaten ausgegangen wird.
Der Vorfall in Gossau endete ohne Schaden für Beteiligte, führte aber zu einem grossen Einsatz der Polizei. Die Behörden prüfen nun die Hintergründe der falschen Meldung.






