Tragischer Unfall mit fatalen Folgen
Nach dem schweren Verkehrsunfall in Nigeria, bei dem zwei enge Teammitglieder von Anthony Joshua ums Leben kamen, hat die Justiz Anklage gegen den Fahrer erhoben.
Der Vorfall ereignete sich am Montag auf der stark befahrenen Schnellstrasse Lagos–Ibadan im Bundesstaat Ogun. Das Fahrzeug, ein Lexus SUV, prallte mit einem stehenden Lastwagen zusammen.
Fahrer vor Gericht angeklagt
Der Fahrer, Adeniyi Mobolaji Kayode (46), wurde am Freitag vor dem Amtsgericht Sagamu angeklagt.
Ihm werden unter anderem folgende Delikte vorgeworfen:
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fahrlässige Tötung im Strassenverkehr
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rücksichtsloses und fahrlässiges Fahren
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Fahren ohne gebührende Sorgfalt
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Fahren ohne gültigen Führerschein
Laut BBC.com bestätigten Polizeiquellen, dass sich die Anklage auf mehrere schwere Verkehrsdelikte stützt.
Zwei Todesopfer aus Joshuas engstem Umfeld
Bei dem Unfall kamen zwei Mitglieder von Joshuas Team ums Leben:
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Latif Ayodele, persönlicher Trainer
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Sina Ghami, Kraft- und Athletiktrainer
Beide starben noch an der Unfallstelle.
Der frühere Schwergewichtsweltmeister selbst sass auf dem Beifahrersitz und wurde verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Bereits am Mittwoch konnte Joshua wieder entlassen werden.
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Kaution und weiterer Prozess
Dem Angeklagten wurde eine Kaution von 5 Millionen Naira (rund 2.600 Pfund) gewährt.
Bis zur Erfüllung der Auflagen blieb er in Untersuchungshaft.
Der nächste Gerichtstermin ist auf den 20. Januar angesetzt.
Joshua tief getroffen
Behörden aus den Bundesstaaten Ogun und Lagos erklärten, Joshua sei „tief betroffen“ vom Tod der beiden Männer, die zu seinen engsten Freunden zählten.
Nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus:
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besuchte Joshua das Bestattungsinstitut
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die Leichen wurden für die Überführung vorbereitet
Nur Stunden vor dem Unfall hatte der Boxer ein Video gepostet, das ihn beim Tischtennisspielen mit Ayodele zeigte.
Anteilnahme aus der Boxwelt
Auch Joshuas langjähriger Promoter Eddie Hearn äusserte sich emotional:
„Ruhet in Frieden, Latz und Sina. Eure Energie und Loyalität werden uns sehr fehlen.“
Joshua war auf dem Weg zu Verwandten in Sagamu, um dort Neujahr zu feiern. Er besitzt familiäre Wurzeln in der Region nahe der Unfallstelle.
Er hielt sich nach seinem Sieg gegen Jake Paul am 19. Dezember in Nigeria auf. Auch Paul reagierte öffentlich und sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus.










