Washington – Ein seltenes Ereignis in der US-Politik: Bill Clinton, 42. Präsident der Vereinigten Staaten, tritt erstmals seit Jahrzehnten vor dem US-Kongress auf, um über seine Verbindung zu Jeffrey Epstein auszusagen. Was steckt hinter diesem brisanten Termin?
Clinton vor Kongress: Warum gerade jetzt?
Es ist nicht alltäglich, dass ein ehemaliger Präsident vor dem Parlament aussagt. Der 79-jährige Clinton soll heute vor dem Kontrollausschuss Rede und Antwort stehen – im Fokus: der 2019 verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Clinton bestritt jegliches Fehlverhalten
Epstein betrieb jahrelang einen Missbrauchsring
Clintons Name taucht in den Ermittlungsdokumenten auf
Laut gmx.ch wird erstmals seit Gerald Ford im Jahr 1983 ein Ex-Präsident vor dem US-Kongress befragt – damals ging es um Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen der amerikanischen Verfassung.
Die Verbindung zwischen Clinton und Epstein
Bill Clinton lernte Epstein bereits in den 1990er-Jahren kennen. Öffentliche Dokumente und Fotos zeigen:
Clinton reiste zwischen 2002 und 2003 mehrfach mit Epsteins Privatjet
Epstein spendete 1992 für Clintons Präsidentschaftswahlkampf
Bilder zeigen Clinton teils mit Ghislaine Maxwell, Epsteins Komplizin
Clintons Sprecher betont jedoch: Es gab keine Kenntnis von Epsteins Verbrechen, und jede Verbindung endete, bevor die Skandale öffentlich wurden.
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Hillary Clintons Aussage: Politisches Theater?
Am Donnerstag hatte auch Hillary Clinton vor dem Ausschuss ausgesagt. Sie bezeichnete die Befragung als „unseriöse Clown-Show“ und wies jegliche Verwicklung zurück.
Sie habe Epstein nie getroffen oder mit ihm kommuniziert
Komplizin Maxwell sei ihr nur flüchtig bekannt gewesen
Forderung: Veröffentlichung der vollständigen Unterlagen
Demokraten kritisieren die Befragung als politisch motiviert. Ausschuss-Chef James Comer hatte zuvor erklärt, es werde kein Fehlverhalten gegen die Clintons unterstellt.
Wer könnte als Nächstes aussagen?
Im Fokus stehen auch andere Prominente und Politiker, darunter US-Handelsminister Howard Lutnick und sogar Donald Trump. Clinton-Akten zeigen, dass Lutnick länger Kontakt zu Epstein hatte, als bisher eingeräumt.
Demokraten fordern seine Befragung
Das Justizministerium prüft weitere Dokumente
Trump bestreitet jegliches Fehlverhalten
Die Anhörungen werfen ein Schlaglicht auf Epsteins Netzwerke und den Einfluss, den er in der High Society hatte.










