Über Jahre verschwunden: Jetzt steht ein 67-Jähriger vor Gericht
Jahrelang fiel niemandem etwas auf.
Doch jetzt kommt ein mutmasslicher Skandal ans Licht: Ein pensionierter Polizist soll systematisch Geld aus einer Parkuhr entwendet und im Casino verspielt haben.
Die mögliche Schadenssumme ist enorm.
Über zehn Jahre hinweg Geld entnommen
Der Fall sorgt im Baselbiet für Aufsehen:
Ein ehemaliger Beamter aus Laufen soll über mehr als zehn Jahre hinweg Bargeld aus einer zentralen Parkuhr entnommen haben.
Laut Anklage:
- Mindestens 82’000 Franken entwendet
- Möglicherweise bis zu 500’000 Franken Schaden
- Zeitraum: über ein Jahrzehnt
Vor Gericht schweigt der Beschuldigte
Vor dem Strafgericht in Muttenz zeigt sich der 67-Jährige zurückhaltend:
- Er verweigert die Aussage zu den konkreten Vorwürfen
- Frühere Aussagen will er nicht bestätigen
Trotzdem räumt er ein:
„Ich hatte schon ein schlechtes Gewissen.“
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Casino statt Staatskasse
Besonders brisant:
Die mutmasslich entwendeten Gelder sollen nicht versteckt worden sein – sondern direkt in Casinos geflossen sein.
- Bargeld regelmässig entnommen
- Grossteil offenbar verspielt
- Keine Hinweise auf Mitwisser
Der Fall wirft Fragen zur internen Kontrolle auf – denn jahrelang blieb alles unentdeckt.
Unschuldsvermutung gilt
Der Mann ist beschuldigt, aber noch nicht verurteilt.
Das Gericht muss nun klären:
- Wie hoch der tatsächliche Schaden ist
- Ob die Taten nachgewiesen werden können
- Welche Strafe droht
Vertrauen erschüttert
Der Fall trifft einen sensiblen Punkt:
Ein ehemaliger Polizist – eigentlich Garant für Recht und Ordnung – steht im Verdacht, über Jahre hinweg die öffentliche Hand geschädigt zu haben.







