Langsame Rückkehr zum Normalbetrieb
Nach der schwerwiegenden Störung im Kanaltunnel hat Eurostar den Zugverkehr schrittweise wieder aufgenommen. Dennoch werden Fahrgäste weiterhin gebeten, ihre Reisen nach Möglichkeit zu verschieben, da es nach wie vor zu Verspätungen und Einschränkungen kommt.
In London St. Pancras wurden am Abend wieder mehrere Abfahrten auf den Anzeigetafeln sichtbar, darunter Verbindungen nach Paris und Brüssel.
Weitere Abfahrten in St. Pancras
Laut den aktuellen Anzeigen verkehren unter anderem der Zug um 19:01 Uhr nach Paris sowie der Zug um 19:34 Uhr nach Brüssel. Auch erste Ankünfte sind wieder registriert: Ein Zug aus Paris wird um 19:35 Uhr in St. Pancras erwartet.
Einige frühere Verbindungen bleiben jedoch stark ausgelastet. Der Zug um 17:31 Uhr nach Paris war vollständig ausgebucht, während beim Zug um 18:01 Uhr bereits wieder Fahrgäste einsteigen konnten.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
LeShuttle-Passagiere nach stundenlangem Warten unterwegs
Auch im französischen Calais entspannte sich die Lage langsam. Nach stundenlangen Verzögerungen konnten Autos wieder auf die LeShuttle-Züge verladen werden. Ein Reisender berichtete, dass er nach mehr als sechs Stunden Wartezeit gemeinsam mit seiner Familie endlich die Weiterfahrt antreten konnte.
Der Mann war seit dem Vormittag in Calais gestrandet und musste nach der Ankunft in Grossbritannien noch eine lange Autofahrt nach South Yorkshire antreten. Trotz der Strapazen wolle die Familie die gesamte Strecke noch am selben Abend zurücklegen, da beide Erwachsenen am nächsten Morgen wieder arbeiten müssen laut BBC.com.
Geduld weiterhin erforderlich
Obwohl der Zugverkehr wieder angelaufen ist, bleibt die Lage angespannt. Eurostar rechnet weiterhin mit Verzögerungen und rät Reisenden, ihre Abfahrten regelmässig zu überprüfen und – wenn möglich – auf alternative Reisetage auszuweichen.










