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Europa greift nach dem Mond: ESA plant dauerhafte Präsenz

by Daniel Lüdi
Sonntag, 12. April 2026 um 16:25
in Technology, Wissen, Wissenschaft & Technik
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Diesen Blick auf die Erde hat die "Artemis 2"-Crew während ihres Mondfluges aufgenommen. © dpa / Uncredited/NASA/AP/dpa

Diesen Blick auf die Erde hat die "Artemis 2"-Crew während ihres Mondfluges aufgenommen. © dpa / Uncredited/NASA/AP/dpa

Home » Wissenschaft & Technik » Europa greift nach dem Mond: ESA plant dauerhafte Präsenz

Der Mond wird wieder Ziel menschlicher Raumfahrt – und Europa mischt stärker mit als je zuvor.
Nach Jahrzehnten ohne bemannte Mondflüge ist die ESA zurück im Zentrum der Raumfahrtpläne.

Und diesmal geht es nicht nur um kurze Besuche.

Europa spielt zentrale Rolle bei Mondmission

Bei der aktuellen Mission Artemis 2 war Europa entscheidend beteiligt.

Die European Space Agency lieferte das sogenannte European Service Module, das:

  • Sauerstoff und Wasser bereitstellt
  • Stromversorgung sichert
  • den Antrieb der Orion-Kapsel übernimmt

Damit wurde die Mondumrundung überhaupt erst möglich.

Rückkehr zum Mond nach über 50 Jahren

Zum ersten Mal seit 1972 war wieder ein bemanntes Raumschiff in Mondnähe.

Laut GMX spricht ESA-Direktor Daniel Neuenschwander davon, dass Europa damit «zurück im Spiel» sei.

Die Mission gilt als Testlauf für kommende bemannte Mondlandungen.

Deutsche Astronauten sollen zuerst zum Mond

Die nächsten Schritte sind bereits geplant:

  • Artemis 3: noch keine Mondlandung
  • Artemis 4: geplante erste neue Mondlandung (ab 2028)
  • Deutschland soll laut ESA als erstes europäisches Land Astronauten stellen

Damit rückt ein historischer Moment für deutsche Raumfahrt näher.

Europa plant eigene Mondtechnik

Neben den NASA-Missionen verfolgt die ESA eigene Ziele:

  • Start des Mondlanders Argonaut ab 2030
  • Transport von bis zu 1,5 Tonnen Fracht
  • Einsatz wissenschaftlicher Geräte und Rover
  • Start mit Ariane-6-Rakete

Ziel ist besonders der Mond-Südpol, wo Wasser und Energiepotenzial vermutet werden.

„Wir wollen bleiben“ – langfristige Vision

Die ESA verfolgt eine klare Strategie:

  • 2030: Nachweis der eigenen Mondfähigkeit
  • ab 2031: Aufbau dauerhafter Infrastruktur
  • vor 2040: permanente europäische Mondpräsenz

Langfristig könnte sogar eine Forschungsstation entstehen.

Warum der Mond so wichtig ist

Die Ziele gehen weit über reine Raumfahrt hinaus:

  • Forschung zu Klima und Erde
  • Entwicklung neuer Technologien
  • Nutzung möglicher Mondressourcen
  • Vorbereitung auf Marsmissionen

Auch internationale Kooperation spielt eine grosse Rolle – besonders mit den USA, Japan und Kanada.

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