Keine Anzeichen für Waffenstillstand
Die Europäische Union sieht derzeit keinerlei Hinweise darauf, dass Russland an einem echten Frieden oder einem Waffenstillstand interessiert ist. Trotz diplomatischer Gespräche und internationaler Vermittlungsversuche bleibe Moskau unnachgiebig, erklärten Vertreter der EU-Kommission.
„Während die Gespräche in Miami Fortschritte machen, gibt es keine Anzeichen dafür, dass Russland an Frieden oder einem Waffenstillstand interessiert ist“, sagte die Sprecherin der EU-Kommission, Arianna Podestà, laut ansa.it.
Europas zweigleisige Strategie
Nach Angaben der EU verfolgt Europa weiterhin einen klaren Kurs: Einerseits soll die Ukraine politisch, wirtschaftlich und militärisch unterstützt werden, andererseits soll der Druck auf Russland erhöht werden, um ernsthafte Verhandlungen zu erzwingen.
Podestà betonte, dass Brüssel in ständigem Kontakt mit ukrainischen Partnern stehe, um ein gerechtes, dauerhaftes und umfassendes Ende des russischen Angriffskrieges zu erreichen.
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Telefonat zwischen von der Leyen und Selenskyj
In diesem Zusammenhang erinnerte die EU-Sprecherin an das Telefonat zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vom 23. Dezember. Dabei sei erneut die enge Abstimmung zwischen Brüssel und Kiew bekräftigt worden.
Die EU begrüsse zudem diplomatische Initiativen aus den USA, darunter auch Überlegungen zu einem möglichen Friedensplan von Präsident Donald Trump.
„Ohne Europa kein erfolgreicher Friedensplan“
Gleichzeitig stellte Podestà klar, dass ein Frieden nicht ohne Europa erreicht werden könne.
„Damit ein Friedensplan erfolgreich sein kann, ist Europas Unterstützung unerlässlich“, betonte sie.
Brüssel sieht sich daher als zentralen Akteur in jedem künftigen Verhandlungsprozess – sowohl politisch als auch sicherheitspolitisch.










