Deal mit politischem Druck
Das Europäische Parlament hat ein umstrittenes Zollabkommen mit den USA verabschiedet.
Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt zur Stabilisierung der Handelsbeziehungen – doch der Deal bleibt politisch heikel und an Bedingungen geknüpft.
Parlament stimmt für Zollabbau
Das Europaparlament sprach sich mit deutlicher Mehrheit dafür aus, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Produkten wie Agrarwaren und Meeresfrüchten besseren Marktzugang zu ermöglichen.
Die Regelung basiert auf einer Einigung zwischen Parlament und EU-Mitgliedstaaten aus dem Mai.
Laut gmx.ch ist der Deal jedoch an klare Bedingungen geknüpft, darunter die Möglichkeit, EU-Zugeständnisse bei Verstössen der USA wieder auszusetzen.
Druck durch die USA
US-Präsident Donald Trump drängt auf eine schnelle Umsetzung des Abkommens.
Er hatte zuvor angekündigt, dass bei Verzögerungen höhere Zölle auf EU-Produkte drohen könnten.
Auch die EU musste im Gegenzug Zölle von bis zu 15 Prozent auf bestimmte Exporte in die USA akzeptieren.
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Bedingungen und mögliche Eskalation
Das Abkommen enthält mehrere Schutzmechanismen:
- mögliche Wiedereinführung von Zöllen bei Verstössen
- Reduktion von US-Zöllen auf bestimmte Produkte
- festgelegte Überprüfungsfristen
- mögliche Laufzeitbegrenzung des Deals
Zudem sollen US-Zölle auf Produkte mit Stahlanteil bis Jahresende auf maximal 15 Prozent sinken.
Wirtschaftliche Dimension
Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA zählen zu den grössten der Welt.
Zusammen machen sie einen erheblichen Teil des globalen Handelsvolumens und der Wirtschaftsleistung aus.






