ImTicker
  • ☰
  • SCHWEIZ
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Sport
  • Lifestyle
  • Tiere
  • Wetter
  • ☰
  • SCHWEIZ
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Sport
  • Lifestyle
  • Tiere
  • Wetter
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen
ImTicker
  • ☰
  • SCHWEIZ
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Sport
  • Lifestyle
  • Tiere
  • Wetter

EU friert russische Milliarden ein – und zwar auf unbestimmte Zeit

by Daniel Lüdi
Donnerstag, 11. Dezember 2025 um 17:50
in Ausland, Politik
A A
Mann im blauen Anzug während eines offiziellen Treffens, mit russischer Flagge im Hintergrund.

EU friert russische Vermögenswerte dauerhaft ein (KI-Bild)

Ein geopolitischer Paukenschlag: Die Europäische Union zieht eine historische Notfallklausel, um russische Vermögenswerte im Wert von über 210 Milliarden Euro dauerhaft einzufrieren. Was wie eine technische Entscheidung klingt, ist in Wahrheit ein diplomatisches Machtspiel zwischen Brüssel, Moskau – und Washington.

Warum dieser Schritt alles verändern könnte, erfährst du hier.

EU zieht Notfallartikel: Russische Milliarden bleiben blockiert

Die EU hat beschlossen, die Vermögenswerte der russischen Zentralbank auf unbestimmte Zeit einzufrieren. Grundlage dafür ist Artikel 122 der EU-Verträge, eine Sonderbestimmung, die in wirtschaftlichen Notfällen greift – bisher bekannt aus Krisen wie der COVID-19-Pandemie oder der Energiekrise.

Damit reagiert Brüssel auf den andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine – und sichert zugleich seine politische Unabhängigkeit. Die Entscheidung ermöglicht, dass künftig eine qualifizierte Mehrheit statt Einstimmigkeit über die Verlängerung der Sanktionen entscheidet. So kann kein einzelnes Land das Einfrieren mehr blockieren.

Laut de.euronews.com betrifft die Massnahme Vermögenswerte im Umfang von 210 Milliarden Euro, davon 185 Milliarden bei Euroclear in Brüssel und weitere 25 Milliarden bei privaten Banken in mehreren EU-Staaten.

Warum dieser Schritt jetzt kommt

Die Europäische Kommission begründet die Entscheidung mit den „schwerwiegenden wirtschaftlichen Auswirkungen“ des Ukraine-Kriegs auf die gesamte Union. Lieferengpässe, Energiepreise und Cyberangriffe hätten gezeigt, wie verletzlich Europa wirtschaftlich geworden ist.

Deshalb sollen die Gelder solange blockiert bleiben, bis Russland keine Risiken mehr für die europäische Wirtschaft darstellt – und Reparationen an die Ukraine gezahlt hat. Erst dann darf die EU über eine Freigabe entscheiden.

🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone

Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren


Ziele des Beschlusses

  • Sicherung der Gelder als mögliche Reparationsgrundlage

  • Schutz vor externem Druck, insbesondere aus den USA

  • Symbolische Einigkeit der EU-Staaten

  • Langfristige wirtschaftliche Stabilität

Belgiens Widerstand – und die drei Bedingungen

Nicht alle EU-Staaten sind überzeugt. Besonders Belgien, das als Hauptverwahrer der russischen Vermögen gilt, stellte drei zentrale Bedingungen:

  1. Volle Risikoübernahme durch alle Mitgliedstaaten

  2. Liquiditätsgarantien für Euroclear

  3. Gleichmässige Lastenteilung zwischen öffentlichen und privaten Banken

Premierminister Bart De Wever warnte, Belgien werde rechtliche Schritte einleiten, falls diese Kriterien nicht erfüllt würden. Er sagte:

„Dies ist Geld aus einem Land, mit dem wir uns nicht im Krieg befinden. Das wäre so, als würde man in eine Botschaft einbrechen und das gesamte Mobiliar verkaufen.“

Trotz der Kritik hofft Brüssel, bis zum EU-Gipfel am 18. Dezember eine Einigung zu erzielen – auch um die Finanzierung der Ukraine bis 2027 zu sichern.

Was die Entscheidung bedeutet

  • Politisch: Die EU positioniert sich klar gegen Russland – und zeigt strategische Eigenständigkeit gegenüber den USA.

  • Rechtlich: Artikel 122 wird erstmals so weitreichend angewendet. Juristen sehen darin ein Signal für künftige Krisenregelungen.

  • Finanziell: Euroclear und betroffene Banken müssen neue Haftungsmodelle entwickeln, um Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen.

Mit der Berufung auf Artikel 122 schreibt die EU Geschichte – und wagt einen Balanceakt zwischen politischem Druck, juristischer Grauzone und moralischer Verantwortung.

Vorheriger Beitrag

Friedensplan-Treffen in Paris: Putin sagt, man komme „zügig voran“

Nächster Beitrag

Bernini kontert Medizinstudierende: ‚Ihr seid doch nur arme Kommunisten‘

Verwandt Beiträge

© ANSA/EPA
Politik

EU-Parlament stoppt Zollabkommen mit den USA

(Symbolbild: Stapo Zürich)
Politik

Polizeieinsatz bei Demo gegen Trump eskaliert in Zürich

© ANSA/EPA
Ausland

G7-Gipfel in Paris: Russland soll erstmals eingebunden werden

© ANSA/EPA
Ausland

Kim Jong-un entlässt Vizepremier kurz vor Parteitag

Donald Trump © ANSA/AFP
Ausland

„Zyklon Trump“ über Davos: Drohungen, Deals und Grönland

Das Bild zeigt dänische Soldaten im Hafen von Nuuk.
Ausland

Grönland-Konflikt: Dänemark schlägt Nato-Mission in der Arktis vor

Wir sprechen für Ihren Erfolg – ConnectPro Group

Das Online Bettenhaus mit persönlicher Beratung

TidyTeam – Ihre Profis rund ums Gebäude

ImTicker

Navigation

  • Über Uns
  • Werbung
  • Datenschutzbestimmungen
  • Impressum
  • Kontakt Marketing
  • Kontakt Redaktion

Folgen Sie uns

  • ☰
  • SCHWEIZ
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Sport
  • Lifestyle
  • Tiere
  • Wetter
Kein Ergebnis
Alle Ergebnisse anzeigen

🏠 StartseiteSchweizAuslandWirtschaftPolitikSportLifestyleTiere
  • Arbeitsunfälle
  • Auto
  • Beauty & Pflege
  • Betrug
  • Börse
  • Classic cars
  • Datenschutz
  • Eishockey
  • Elektrofahrzeuge
  • Fahrzeug
  • Fashion
  • Feuerwehr
  • Flughafen
  • Food
  • Freizeitunfaelle
  • Für Ihn
  • Für Sie
  • Fussball
  • Gefahren & Warnungen
  • Geschwindigkeitskontrollen
  • Gesundheit & Wohlbefinden
  • Health
  • KantoneNews
  • Kantone
  • Klima
  • Liebe & Partnerschaft
  • Lifestyle
  • Medienkonferenz
  • Mode & Stil
  • Motorrad
  • News
  • Podcast
  • Politics
  • Politik
  • Polizei
  • Ratgeber
  • Rega
  • Reise
  • Rückrufe
  • SBB
  • Stau
  • Story
  • Technology
  • Tiere
  • Top News
  • Tötungsdelikt
  • Travel
  • Umwelt
  • Unfälle
  • Unwetter
  • Veranstaltungen
  • Verbrechen
  • Verkehr
  • Verkehrsunfälle
  • Vermisst
  • Wetter
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Wissenschaft & Technik
  • Wohnmobil / Wohnwagen
  • Zeugenaurufe
  • Polizei News (AG)
  • Polizei News (AI)
  • Polizei News (AR)
  • Polizei News (BE)
  • Polizei News (BL)
  • Polizei News (BS)
  • Polizei News (FL)
  • Polizei News (FR)
  • Polizei News (GE)
  • Polizei News (GL)
  • Polizei News (GR)
  • Polizei News (JU)
  • Polizei News (LU)
  • Polizei News (NE)
  • Polizei News (NW)
  • Polizei News (OW)
  • Polizei News (SG)
  • Polizei News (SH)
  • Polizei News (SO)
  • Polizei News (SZ)
  • Polizei News (TG)
  • Polizei News (TI)
  • Polizei News (UR)
  • Polizei News (VD)
  • Polizei News (VS)
  • Polizei News (ZG)
  • Polizei News (ZH)
  • Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel Landschaft
  • Basel Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St. Gallen
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

Folgen Sie uns