Ein möglicher Kurswechsel in der EU-Politik zeichnet sich ab.
Trotz des andauernden Kriegs in der Ukraine denkt die Europäische Union bereits über künftige Gespräche mit Russland nach – zumindest langfristig.
Gespräche mit Russland nicht ausgeschlossen
EU-Ratspräsident António Costa hält diplomatische Kontakte mit Russland in Zukunft für denkbar.
Im Mittelpunkt steht dabei jedoch nicht Energie – sondern ein möglicher Friedensprozess in der Ukraine.
Laut gmx.ch erklärte Costa, dass die EU vorbereitet sein müsse, falls die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump scheitern oder eingestellt werden.
Klare Linie bei Energiepolitik
Gleichzeitig macht die EU ihre Haltung deutlich:
Keine Verhandlungen über Energiepreise mit Russland
Weiterhin wirtschaftlicher Druck auf Moskau
Ziel: Unabhängigkeit von russischer Energie
„Wir wollen uns unabhängig machen“, betonte Costa.
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Kritik an Ungarn und Selenskyj
Auch innerhalb Europas gibt es Spannungen:
Kritik an Viktor Orbán wegen Blockade von EU-Hilfen
Unmut über Aussagen von Wolodymyr Selenskyj
Der ukrainische Präsident hatte Ungarn indirekt unter Druck gesetzt, was in der EU auf Kritik stiess.
Costa stellte klar, dass solche Äusserungen nicht akzeptabel seien – selbst in emotionalen Situationen.
Streit um Milliardenhilfen eskaliert
Im Zentrum des Konflikts steht ein gewaltiges Finanzpaket:
Rund 90 Milliarden Euro für die Ukraine
Blockiert durch Ungarn
Hintergrund: Streit um russische Öllieferungen
Die sogenannte Druschba-Pipeline spielt dabei eine Schlüsselrolle.






