Mit Kerzen und stiller Anteilnahme erinnern EU-Aussenminister an die Opfer von Butscha.
Vier Jahre nach den grausamen Ereignissen bleibt die Kleinstadt ein Symbol für die Schrecken des Krieges.
Die Zeremonie in der Ukraine unterstreicht die anhaltende Solidarität Europas.
Gedenken in Butscha
Die Aussenminister der EU-Staaten besuchten die Ukraine, um der Opfer des Massakers in Butscha zu gedenken.
- An der Zeremonie nahmen unter anderem Bundesaussenminister Johann Wadephul (CDU) und die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas teil.
- Die Minister stellten Kerzen vor eine Gedenkwand, als Zeichen der Anteilnahme.
Die Stadt Butscha, nordwestlich von Kiew, war in den ersten Kriegstagen im Februar 2022 von russischen Truppen besetzt. Nach der Rückeroberung durch ukrainische Streitkräfte Ende März wurden getötete Zivilisten in den Strassen gefunden – manche mit gefesselten Händen. Laut gmx.ch wurde Butscha dadurch zum Symbol für russische Kriegsverbrechen.
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Opferzahlen und Hintergründe
- Ukrainische Angaben: über 400 tote Zivilisten in Butscha, in der Region insgesamt mehr als 1.300.
- Darunter mehr als 700 erschossene Zivilisten.
- UN-Bericht bestätigte später die Tötungen.
- Russische Offizielle bestreiten die Vorwürfe und sprechen von einer Inszenierung.
Butscha steht bis heute für die Grausamkeiten des Krieges und für den internationalen Kampf um Aufklärung von Kriegsverbrechen.







