Sirenen, Wasserwerfer und brennende Gegenstände mitten in Zürich.
Am Freitagnachmittag eskalierte eine unbewilligte Demonstration im Kreis 4. Vermummte Teilnehmende griffen Einsatzkräfte an, die Polizei reagierte mit Gummischrot, Reizstoff und Wasserwerfern.
Die Situation rund um die Langstrasse blieb während Stunden angespannt.
Mehrere hundert Personen ziehen durch den Kreis 4
Kurz nach 15 Uhr formierte sich auf der Langstrasse ein unbewilligter Demonstrationszug mit mehreren hundert Personen.
Laut Stadtpolizei Zürich bewegte sich die grösstenteils vermummte Gruppe während rund einer Stunde durch verschiedene Strassen im Kreis 4.
Danach löste sich der Demonstrationszug auf. Viele Teilnehmende mischten sich anschliessend wieder unter die zahlreichen Personen im Bereich Langstrasse und Stauffacherstrasse.
Einsatzkräfte wiederholt angegriffen
Während des Umzugs kam es laut Polizei mehrfach zu Angriffen auf Einsatzkräfte.
Unter anderem wurden:
- Knallpetarden gezündet
- Flaschen gegen Polizisten geworfen
- Gegenstände in Brand gesetzt
- Stühle auf die Fahrbahn geworfen
Besonders brisant: Ein Verkehrspolizist wurde von seinem Motorrad gerissen.
Im Bereich Langstrasse/Stauffacherstrasse verschärfte sich die Lage zusätzlich. Einsatzkräfte seien dort bedrängt und erneut mit Flaschen beworfen worden.
Polizei setzt Wasserwerfer und Gummischrot ein
Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, setzte die Polizei verschiedene Mittel ein:
- Wasserwerfer
- Gummischrot
- Reizstoff
Gemäss aktuellem Stand wurden zwei Polizisten leicht verletzt.
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Acht Personen festgenommen
Die Stadt- und Kantonspolizei Zürich nahm insgesamt acht Personen fest.
Die Festnahmen erfolgten hauptsächlich wegen:
- Gewalt gegen Beamte
- Drohung gegen Beamte
- Beteiligung an Ausschreitungen
Zusätzlich wurden rund ein Dutzend Personen weggewiesen.
Bei mehreren Personen stellte die Polizei sogenanntes Demomaterial sicher.
Grossaufgebot der Sicherheitskräfte
Die Stadtpolizei Zürich erhielt Unterstützung von mehreren Organisationen.
Im Einsatz standen unter anderem:
- Kantonspolizei Zürich
- Wasserwerfer-Einheiten
- Gitterfahrzeuge
- Transportpolizei
- Securitas
Die Lage beruhigte sich erst am frühen Abend wieder teilweise.
1.-Mai-Demonstrationen sorgen regelmässig für Spannungen
Rund um den 1. Mai kommt es in Zürich seit Jahren immer wieder zu unbewilligten Demonstrationen und Ausschreitungen.
Besonders im Kreis 4 rund um die Langstrasse gilt die Sicherheitslage an solchen Tagen regelmässig als angespannt.
Die Behörden beobachten die Szene jeweils mit einem erhöhten Polizeiaufgebot.
Was bisher bekannt ist
- Zeitpunkt: Freitag, 1. Mai 2026
- Ort: Kreis 4 in Zürich
- Mehrere hundert Teilnehmende
- Demonstration unbewilligt
- Acht Festnahmen
- Zwei verletzte Polizisten
- Einsatz von Wasserwerfer, Gummischrot und Reizstoff
Fazit
Die Ausschreitungen am 1. Mai zeigen erneut, wie schnell Demonstrationen in Zürich eskalieren können.
Besonders die Angriffe auf Einsatzkräfte sorgten für einen massiven Polizeieinsatz mitten im Kreis 4.
Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen weiter.







