Am Freitag, 28. August 2026, hat die Kantonspolizei Uri auf der Autobahn A2 in Erstfeld ein Fahrzeug mit Aargauer Kontrollschildern kontrolliert. Darin befanden sich neben dem portugiesischen Lenker vier Personen aus Bangladesch. Aufgrund der ersten Abklärungen besteht der Verdacht, dass der Lenker die Personen im Zusammenhang mit einer unerlaubten Einreise oder einem unerlaubten Aufenthalt transportiert haben könnte.
Fünf Personen vorläufig festgenommen
Die Kantonspolizei Uri hielt das Fahrzeug kurz vor 13.30 Uhr auf der A2 in Erstfeld an. Bei der Kontrolle wurden neben dem portugiesischen Fahrzeuglenker vier Personen aus Bangladesch festgestellt.
Aufgrund der Situation, der Aussagen der Beteiligten und weiterer erster Abklärungen entstand der Verdacht, dass der Lenker die vier Personen möglicherweise im Zusammenhang mit einer unerlaubten Einreise beziehungsweise einem unerlaubten Aufenthalt in der Schweiz transportiert hatte.
Alle fünf Personen wurden deshalb vorläufig festgenommen. Nach den erfolgten Abklärungen konnten sie inzwischen wieder aus der Haft entlassen werden.
Wegweisung für vier Personen
Die vier Personen aus Bangladesch wurden durch die zuständige Abteilung Migration mit einer Wegweisung aus der Schweiz sowie dem EU-Schengenraum belegt. Eine zusätzliche Fernhaltemassnahme wird derzeit geprüft.
Die weiteren Ermittlungen laufen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Uri. Die Kantonspolizei Uri klärt dabei die genauen Umstände und die mögliche Beteiligung des Fahrzeuglenkers.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens die Unschuldsvermutung.






