Ein Familienfest. Ein Kinderlachen. Und dann Stille.
Der zwölfjährige Sebastian wurde ausgerechnet am Tag der Erstkommunion seines kleinen Bruders leblos im Haus gefunden. Was wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Schockgeschichte, die viele Eltern jetzt aufrüttelt.
Was an diesem Tag in West Yorkshire passierte
Sebastian Cizman (12) lebte mit seiner Familie in Glasshoughton, West Yorkshire. Am Abend der Erstkommunionsfeier seines jüngeren Bruders herrschte eigentlich Feststimmung – bis sein Cousin Sebastian regungslos auf der Treppe entdeckte.
Der Junge hatte ein Laken um den Hals. Rettungskräfte versuchten, ihn zu reanimieren – ohne Erfolg. Im Spital konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.
Gerichtliche Untersuchung: „Ein Unfall, der tragisch schiefging“
Eine gerichtliche Untersuchung kam später zum Schluss, dass es sich um eine „Misadventure“ (ein unbeabsichtigter tödlicher Unfall nach einer bewussten Handlung) handelte. Die Polizei fand auf Sebastians Handy ein Bild einer Figur aus „Squid Game“, die erhängt dargestellt wird.
Auch hatte Sebastian das Bild am Tag seines Todes in einer WhatsApp-Gruppe geteilt.
Die Ermittler vermuteten, dass der Junge versuchte, eine Szene nachzustellen – ohne die Gefahr realistisch einschätzen zu können.
War es eine gefährliche Online-Challenge?
Kurz nach dem Todesfall kursierten Spekulationen, Sebastian habe eine sogenannte Würge- oder Blackout-Challenge nachgeahmt. Dabei würgen sich Kinder absichtlich bis zur Bewusstlosigkeit – ein Trend, der mit mehreren Todesfällen weltweit in Verbindung gebracht wird.
Was die Polizei dazu sagte
Die Ermittlungen ergaben:
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Keine Hinweise, dass Sebastian aktiv nach Challenges auf TikTok gesucht hatte
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Keine Beweise, dass er entsprechende Videos konsumierte
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Aber: Er hatte „Squid Game“ geschaut
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Und er suchte auf YouTube nach einem Erste-Hilfe-Video zum Thema „Überleben bei Erstickungsanfällen“
Die Theorie bleibt deshalb: Er könnte etwas „nachgespielt“ haben – aber ohne bewusste Selbstgefährdung.
Laut dailymail.co.uk waren Eltern und Schule überzeugt, dass Sebastian keine psychischen Probleme hatte und sein Tod als tragischer Unfall zu werten sei.
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„Er war der Spassvogel“: So beschreiben ihn Schule und Familie
Sebastian wurde als:
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beliebter Klassenkamerad
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fröhlicher Junge
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Spassmacher
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Klassensprecher
beschrieben.
Der Schulleiter sagte aus, er habe über 200 positive Rückmeldungen von Lehrkräften erhalten und sei zuvor sogar zum „Star der Klasse“ gekürt worden.
Seine Eltern betonten, er habe nie Anzeichen von Selbstverletzung gezeigt.
Der grössere Kontext: Warum Eltern jetzt Alarm schlagen
Der Fall zeigt eine neue Realität: Kinder werden heute durch Inhalte beeinflusst, die sie nicht aktiv suchen müssen.
Experten warnen: Würge- oder Blackout-Challenges können bereits nach wenigen Minuten zu:
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dauerhaften Hirnschäden
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Bewusstlosigkeit
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Tod
führen.
Und oft tauchen solche Trends in Feeds auf – selbst wenn Kinder nie danach suchen.
Sebastians Geschichte ist nicht nur ein tragischer Einzelfall – sie ist ein Warnsignal.










