London — Nach der Veröffentlichung neuer Akten prüfen britische Behörden Flüge von Privatjets zum Flughafen Stansted zwischen den 1990er-Jahren und 2018. Im Fokus steht dabei der US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, der britische Frauen an Bord seiner Maschinen nach Grossbritannien gebracht haben soll.
Ermittlungen der Polizei Essex
Die Polizei in Essex erklärte, sie überprüfe Informationen, die nach der Veröffentlichung der Epstein-Akten des US-Justizministeriums aufgetaucht seien. Dabei geht es um Privatflüge, auf denen mutmasslich auch britische Missbrauchsopfer transportiert wurden. Ob offiziell Ermittlungen eingeleitet werden, steht noch nicht fest.
Verbindungen zu Ex-Prinz Andrew?
Medienberichten zufolge standen zwischen den frühen 1990er-Jahren und 2018 fast 90 Privatflugzeuge Epsteins auf britischen Flughäfen.
Einige der Maschinen sollen britische Missbrauchsopfer an Bord gehabt haben.
Die Polizei erwähnte Andrew nicht explizit, doch der ehemalige Prinz steht in der Affäre weiterhin massiv unter Druck.
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Reaktionen aus dem Königshaus
König Charles III. äusserte sich «zutiefst besorgt» über die neuen Vorwürfe gegen seinen Bruder. Der Buckingham Palace sicherte die Unterstützung der Polizei bei möglichen Ermittlungen zu.
Epstein-Skandal
Jeffrey Epstein missbrauchte laut FBI über tausend minderjährige Mädchen und junge Frauen.
Opfer wurden teilweise an prominente Persönlichkeiten weitergegeben.
Epstein wurde 2008 wegen Missbrauchs einer Minderjährigen verurteilt, erhielt aber nur eine 18-monatige Haftstrafe.
2019 wurde er erneut verhaftet und starb im Gefängnis – offiziell Selbstmord.
Neue Enthüllungen legen nahe, dass Andrew während offizieller China-Besuche in finanzielle Deals involviert war und mit Epstein über Pläne kommunizierte.










