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Ausland 2 Min. Lesezeit

Epstein-Fall: Polizei vor Andrews Royal Lodge – London bangt um die Monarchie

Die Bilder sorgen in Grossbritannien für Schockwellen. Polizeifahrzeuge vor der Royal Lodge in Windsor, Schlagzeilen über eine Festnahme – und erneut steht Prinz Andrew im Zentrum eines Skandals rund um Jeffrey Epstein. London diskutiert nicht nur über strafrechtliche Folgen, sondern über die Zukunft der Monarchie selbst. Polizei weiterhin vor der Royal Lodge Nach abgeschlossenen Durchsuchungen […]

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Die Bilder sorgen in Grossbritannien für Schockwellen.

Polizeifahrzeuge vor der Royal Lodge in Windsor, Schlagzeilen über eine Festnahme – und erneut steht Prinz Andrew im Zentrum eines Skandals rund um Jeffrey Epstein.

London diskutiert nicht nur über strafrechtliche Folgen, sondern über die Zukunft der Monarchie selbst.

Polizei weiterhin vor der Royal Lodge

Nach abgeschlossenen Durchsuchungen in Sandringham dauern die Polizeieinsätze auf dem Anwesen Windsor an.

Mehrere Zivilfahrzeuge seien laut britischen Medien bei der Royal Lodge eingetroffen, teils mit uniformierten Beamten besetzt.

Im Mittelpunkt steht Andrew Mountbatten-Windsor, der frühere Herzog von York und Bruder von König Charles III.

Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit seinen früheren Kontakten zum verstorbenen US-Finanzier Jeffrey Epstein.

Laut ansa.it dominiert das Bild des sichtlich erschütterten Andrew nach seiner Freilassung die Titelseiten nahezu aller britischen Zeitungen – von seriösen Blättern bis zu Boulevardmedien.

Medienkritik und alte Vorwürfe

Besonders heftig wird in Grossbritannien die Verbindung zu Epsteins Netzwerk diskutiert.

Bereits 2019 hatte Andrew in einem BBC-Interview ein umstrittenes Alibi vorgebracht – unter anderem mit der Behauptung, ein medizinisches Syndrom hindere ihn am Schwitzen. Diese Aussage wurde im Zusammenhang mit den Anschuldigungen von Virginia Giuffre breit thematisiert.

Die Boulevardzeitung „The Sun“ titelte spöttisch: „Jetzt schwitzt er“ – eine direkte Anspielung auf das damalige Interview.

Viele Kommentatoren sehen in der aktuellen Entwicklung ein historisches Ereignis mit enormer Tragweite für das Königshaus.

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Druck auf König Charles III.

König Charles III. äusserte sich knapp und erklärte, „das Gesetz müsse seinen Lauf nehmen“.

Doch Beobachter warnen:

  • Der Skandal könnte das Vertrauen in die Monarchie weiter erschüttern

  • Interne Vertuschungsvorwürfe könnten erneut aufkommen

  • Einige Stimmen spekulieren über einen möglichen Rückzug zugunsten von Thronfolger William

Innerhalb des Establishments gilt William als deutlich weniger kompromissbereit gegenüber seinem Onkel.

Mandelsons Beratungsfirma unter Druck

Parallel zieht der Epstein-Komplex weitere Kreise.

Auch die internationale Beratungsfirma Global Counsel, gegründet vom früheren Labour-Minister Peter Mandelson, geriet massiv unter Druck.

Das Unternehmen leitete ein gerichtliches Insolvenzverfahren ein. In einer Stellungnahme betont die Geschäftsführung, Mandelson habe derzeit keine operative Funktion.

Gleichzeitig räumt man ein, dass sein Verhalten dem öffentlichen Ansehen der Firma geschadet habe.

Zuletzt beendeten prominente Kunden wie Barclays, Tesco und die englische Premier League ihre Geschäftsbeziehungen.

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