Was jahrzehntelang verborgen blieb, rückt nun ans Licht.
Neue Akten zum Fall Jeffrey Epstein bringen europäische Königshäuser in Erklärungsnot.
Nicht alle Verbindungen sind gleich schwerwiegend – doch der Imageschaden ist real.
Königshäuser im Schatten des Epstein-Skandals
Mehrere europäische Königshäuser tauchen in neu veröffentlichten Dokumenten rund um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) auf. Betroffen sind nicht Institutionen, sondern einzelne Mitglieder – mit sehr unterschiedlichem Ausmass an Nähe und Verantwortung.
Grossbritannien: Prinz Andrew und Sarah Ferguson
Der Fall von Andrew Mountbatten-Windsor (65) gilt als der schwerwiegendste.
Der ehemalige Prinz unterhielt nachweislich eine enge persönliche Beziehung zu Epstein, inklusive gemeinsamer Reisen und Aufenthalte.
schwere Missbrauchsvorwürfe im Zusammenhang mit Epstein
aussergerichtliche Einigung in den USA
Aberkennung aller royalen Titel
Verlust seiner Residenz Royal Lodge
Auch Sarah Ferguson (66), seine Ex-Frau, taucht in den Akten auf. Veröffentlichte Dokumente zeigen, dass sie Epstein noch Jahre nach dessen Verurteilung öffentlich positiv erwähnte – ein Umstand, der für massive Kritik sorgte.
Schweden: Prinzessin Sofia
Im schwedischen Königshaus wird Prinzessin Sofia (41) genannt, Ehefrau von Prinz Carl Philip.
Der Hof bestätigte Treffen mit Epstein in den frühen 2000er-Jahren – jedoch ausschliesslich in gesellschaftlichem Rahmen.
Der Palast betont:
keine Abhängigkeit
kein berufliches oder finanzielles Verhältnis
seit rund 20 Jahren kein Kontakt mehr
Die Begegnungen hätten lange vor ihrer Hochzeit stattgefunden.
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Norwegen: Kronprinzessin Mette-Marit
Besonders umfangreich sind die Akten zur norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52). Ihr Name erscheint überdurchschnittlich häufig in den Ermittlungsunterlagen, laut gmx.ch mehr als 1000-mal.
Dokumentiert sind:
Treffen zwischen 2011 und 2014
Begegnungen in den USA und in Oslo
ein viertägiger Aufenthalt 2013 in Epsteins Anwesen in Palm Beach
Der Kontakt wurde Anfang 2014 beendet. Mette-Marit erklärte später öffentlich, sie bereue die Begegnungen und habe Epsteins Hintergrund nicht ausreichend geprüft.
Belgien: Prinz Laurent
Auch Prinz Laurent (62), Bruder von König Philippe, wird in den Akten erwähnt.
Er bestätigte zwei kurze persönliche Treffen, bei denen Epstein offenbar Kontakte zum Königshaus suchte.
Laurent stellte klar:
keine Zusammenarbeit
keine weitere Beziehung
klare Ablehnung jeglicher Einflussnahme
Seine Familie sei „nicht käuflich“.
Nähe ist nicht gleich Schuld
Die Akten zeigen ein breites Spektrum:
von nachweislich engen Beziehungen
bis zu kurzen, gesellschaftlichen Kontakten
Juristisch relevant ist bislang nur der Fall Andrew. Für die übrigen Royals stehen vor allem Image, Transparenz und Aufarbeitung im Fokus.










