England hat sich mit einem spektakulären 6:4-Erfolg gegen Frankreich den dritten Platz bei der Fussball-Weltmeisterschaft gesichert. Nach einer komfortablen 4:0-Pausenführung wurde die Partie in Miami noch einmal dramatisch. Thomas Tuchel feierte damit das beste WM-Ergebnis einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.
England dominiert die erste Halbzeit
Vor 64’478 Zuschauerinnen und Zuschauern in Miami erwischten die Three Lions einen Traumstart. Declan Rice brachte England bereits in der 3. Minute in Führung, Ezri Konsa erhöhte nach einer Ecke auf 2:0. Bukayo Saka traf anschliessend doppelt und sorgte mit seinen Toren kurz vor und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte für eine deutliche 4:0-Führung.
Frankreich fand in den ersten 45 Minuten kaum ins Spiel und musste sich nur wenige Torchancen erarbeiten. Vor dem Anpfiff waren zudem Buhrufe gegen Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel zu hören, nachdem das Halbfinal-Aus gegen Argentinien in England scharf kritisiert worden war.
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Frankreich kämpft sich eindrucksvoll zurück
Nach der Pause zeigte Frankreich ein völlig anderes Gesicht. Kylian Mbappé eröffnete mit seinem Treffer zum 4:1 die Aufholjagd, Bradley Barcola verkürzte wenig später auf 4:2. Als Mbappé in der 66. Minute erneut traf, war die Partie plötzlich wieder völlig offen.
Laut GMX überholte Mbappé mit seinem Doppelpack Lionel Messi in der ewigen WM-Torschützenliste und übernahm gleichzeitig die Führung in der Torjägerwertung des laufenden Turniers.
England behielt jedoch die Nerven. Bukayo Saka verwandelte einen Foulelfmeter zum 5:3, ehe Ousmane Dembélé in der Nachspielzeit nochmals den Anschlusstreffer erzielte. Den Schlusspunkt setzte Jude Bellingham mit dem Treffer zum 6:4-Endstand.
Historischer Erfolg für Tuchel
Mit dem Sieg sicherte sich England den dritten Platz und erzielte damit sein bestes WM-Ergebnis seit dem Weltmeistertitel von 1966. Für Thomas Tuchel ist der Erfolg eine wichtige Antwort auf die Kritik nach dem Halbfinal-Aus gegen Argentinien.
Frankreich verpasste dagegen einen erfolgreichen Abschied für Nationaltrainer Didier Deschamps. Trotz einer starken zweiten Halbzeit reichte die Aufholjagd nicht mehr aus, um die hohe Hypothek aus der ersten Spielhälfte wettzumachen.






