In Endingen AG hat die Polizei einen 18-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, ein Mobiltelefon unter fremdem Namen bestellt und die Lieferung abgefangen zu haben. Ein aufmerksamer Postbote verweigerte die Übergabe des Pakets und alarmierte die zuständigen Stellen. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau laufen.
Postbote verhindert mutmasslichen Betrug
Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 29. Juli 2026, kurz vor 11.00 Uhr an der Hirschengasse in Endingen.
Ein Postbote wollte dort ein Paket an ein Mehrfamilienhaus zustellen. Vor dem Gebäude wurde er von einem jungen Mann angesprochen, der die Sendung entgegennehmen wollte. Dabei zeigte der Mann auf seinem Mobiltelefon einen Ausweis vor.
Der Postbote wurde jedoch misstrauisch und übergab das Paket nicht.
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Empfänger hatte keine Bestellung aufgegeben
Nachdem sich der junge Mann entfernt hatte, klingelte der Postbote beim angegebenen Empfänger. Dabei stellte sich heraus, dass dieser kein Paket bestellt hatte.
Die Regionalpolizei Zurzibiet leitete daraufhin eine Fahndung ein. Eine Patrouille konnte kurze Zeit später einen Mann anhalten, der dem zuvor gemeldeten Signalement entsprach.
Ermittlungen wegen mutmasslichem Betrug
Beim Angehaltenen handelt es sich um einen 18-jährigen Ukrainer.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen besteht der dringende Verdacht, dass er das Mobiltelefon unter dem Namen des Empfängers bestellt und anschliessend versucht hatte, die Lieferung abzufangen.
Die Kantonspolizei Aargau nahm den Tatverdächtigen fest und führt weitere Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.






