Ein verurteilter Sexualstraftäter verlässt den offenen Vollzug – und begeht kurz darauf erneut eine schwere Tat.
Der Fall sorgt in Grossbritannien für massive Kritik an den Behörden.
Angriff nach unbegleitetem Freigang
Der verurteilte Straftäter Neil Trennan war im offenen Vollzug untergebracht und durfte das Gefängnis zeitweise unbegleitet verlassen.
Er kehrte jedoch nicht zurück und reiste stattdessen nach Sheffield, wo er eine junge Frau in ihrer Wohnung mit einem Messer bedrohte.
Der Angriff löste eine Flucht der Betroffenen aus – sie konnte sich in Sicherheit bringen und alarmierte die Behörden.
Schwere Fehler im Justizsystem
Laut Dailymail steht insbesondere die Entscheidung im Fokus, den Täter in den offenen Vollzug zu verlegen und ihm unbegleitete Freigänge zu erlauben.
Kritiker werfen den Behörden vor, die Gefährlichkeit des Täters unterschätzt zu haben und dadurch ein erhebliches Risiko für die Öffentlichkeit eingegangen zu sein.
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Flucht und Festnahme nach drei Tagen
Nach der Tat war der Mann mehrere Tage auf der Flucht.
Erst rund drei Tage später konnte er in York festgenommen werden.
Politische Empörung und Forderungen nach Untersuchung
Der Fall hat eine politische Debatte ausgelöst.
Gefordert werden unter anderem:
- eine unabhängige Untersuchung der Freigangsentscheidung
- Klärung der Verantwortlichkeiten im Justizsystem
- strengere Regeln für Hochrisiko-Gefangene im offenen Vollzug
Auch innerhalb der Politik wird kritisiert, dass der Täter trotz seiner Vorgeschichte überhaupt unbegleitet freikommen durfte.
Vorgeschichte zeigt wiederholte Gewalt
Der Täter war bereits mehrfach wegen schwerer Sexual- und Gewaltdelikte verurteilt worden und verbüsste zuvor lebenslange Haftstrafen.
Gerichte hatten ihn als erhebliches Risiko für Frauen eingestuft.







