Ein neuer Lebensabschnitt beginnt – ruhig, vorsichtig und voller Neugier.
Im Zoo Basel ist eine neue Elefantenfamilie angekommen, die bereits jetzt für grosse Aufmerksamkeit sorgt.
Die Tiere stammen aus Wuppertal und starten nun in der Schweiz in ihr neues Zuhause.
Neue Elefanten im Zoo Basel eingetroffen
Am Abend des 27. Mai 2026 sind drei Afrikanische Elefanten im Zoo Basel angekommen.
Dabei handelt es sich um:
- Leitkuh Tika (18)
- Kimana (6)
- Mali (3)
Die Tiere gehören zur Art Afrikanischer Elefant und stammen aus dem Grünen Zoo Wuppertal
Im Basel Zoo, dem Zoo Basel beginnt nun die schrittweise Eingewöhnung.

Erste Schritte im neuen Zuhause
Die Elefanten erkunden aktuell vorsichtig ihre neue Umgebung.
Dabei stehen Ruhe und Sicherheit im Vordergrund.
Zwei vertraute Tierpflegende aus Wuppertal begleiten die Eingewöhnung.
Tembea vorübergehend geschlossen
Das Elefantenhaus Tembea bleibt bis 31. Mai 2026 geschlossen.
Besucherinnen und Besucher können die Tiere mit etwas Glück bereits auf der Aussenanlage beobachten.
Charakterstarke Leitkuh Tika
Tika gilt als erfahrene und dominante Leitkuh.
Tierpflegende beschreiben sie als:
- neugierig, aber zurückhaltend gegenüber Fremden
- temperamentvoll und klar in ihrem Verhalten
- kooperativ im Training, aber mit deutlichen Grenzen
Auch ihre Töchter zeigen individuelle Persönlichkeiten:
- Kimana arbeitet zuverlässig, wird aber schnell ungeduldig
- Mali ist verspielt, aufmerksamkeitskurz, aber lernbereit
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Warum die Gruppe umziehen musste
Die neue Gruppenzusammenstellung entstand im Rahmen eines Umbaus in Wuppertal.
Die ursprüngliche Herde wurde nach sozialen Kriterien getrennt.
Hintergrund war unter anderem ein ausgeprägtes Dominanzverhalten innerhalb der Matrilinie.
Matrilinie als natürlicher Sozialverband
Eine Matrilinie beschreibt eine weibliche Verwandtschaftsgruppe, die bei Elefanten zentral für soziale Strukturen ist.
Der Umzug erfolgte im Rahmen des EEP-Programms der EAZA (Erhaltungszuchtprogramm der European Association of Zoos and Aquaria).

Zukunftspläne im Zoo Basel
Mittelfristig soll die Gruppe weiter wachsen.
Eine Zucht ist geplant, jedoch noch nicht sofort vorgesehen.
Frühestens ab 2027 könnte ein Bulle zur Gruppe stossen.
Verbindung zu einer Basler Elefantenlegende
Besonders emotional ist die Herkunft der Tiere.
Tikas Vater, Tusker, war selbst einst im Zoo Basel zuhause.
Er galt als Publikumsliebling und Social-Media-Bekanntheit.
Auch die Mutter stammt ursprünglich aus dem Kruger Nationalpark in Südafrika.
Ein neues Kapitel für den Zolli
Die Integration der Elefanten wird eng begleitet und schrittweise umgesetzt.
Im Fokus stehen:
- Stressfreie Eingewöhnung
- Aufbau von Routinen
- Soziale Stabilität der Gruppe
Mit der Ankunft von Tika, Kimana und Mali beginnt im Zoo Basel ein neues Kapitel.
Die Tiere bringen nicht nur Geschichte, sondern auch klare Persönlichkeiten mit.






