Hohe Einsatzbelastung rund um den Jahreswechsel
Die Zeit zwischen Heiligabend und Neujahr brachte für Schutz & Rettung Zürich (SRZ) arbeitsintensive Tage mit sich. Insgesamt bewältigten die Einsatzkräfte während der Feiertage über 900 Einsätze. Erwartungsgemäss fiel der arbeitsreichste Zeitraum auf die Silvesternacht.
Zwischen dem 24. Dezember und dem frühen Morgen des 1. Januars gingen rund 2800 Notrufe bei der Einsatzleitzentrale von SRZ ein. Diese nimmt die Notrufnummer 118 für den Kanton Zürich sowie die Notrufnummer 144 für die Kantone Zürich, Schaffhausen, Schwyz und Zug entgegen.
Feuerwehr vor allem wegen Container- und Abfallbränden gefordert
Die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich war während der Festtage insgesamt 97-mal im Einsatz. Allein in der Silvesternacht rückte sie zu 30 Einsätzen aus. Besonders kurz nach Mitternacht kam es zu einer Häufung von Bränden in Abfalleimern und Containern, die teils aufgeschnitten werden mussten, um die Flammen vollständig zu löschen.
Zusätzlich wurden mehrere Einsätze wegen brennenden Gebüschen sowie ausgelösten Brandmeldeanlagen verzeichnet. Um die erhöhte Einsatzdichte zu bewältigen, wurde die Berufsfeuerwehr durch 18 Angehörige der Milizfeuerwehr unterstützt. Einsatzfahrzeuge wurden strategisch unter anderem an der Unionstrasse positioniert, um trotz hohem Personenaufkommen kurze Anfahrtszeiten sicherzustellen.

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Rettungsdienst mit hunderten Einsätzen im Stadtgebiet
Auch der Rettungsdienst war während der Festtage stark gefordert. Zwischen Heiligabend und Neujahr rückten die Sanitätsteams zu insgesamt 727 Einsätzen aus, davon rund zwei Drittel im Stadtgebiet von Zürich. In der Silvesternacht allein wurden rund 100 Einsätze bewältigt.
Mehrere Einsätze erforderten die Unterstützung durch eine Notärztin oder einen Notarzt. Zusätzlich führte der Verlegungsdienst während der Feiertage 83 Sekundärtransporte durch. Um jederzeit einsatzbereit zu bleiben, wurden in der Silvesternacht zusätzliche Rettungswagen sowie personelle Ressourcen in den Wachen Zentrum und Triemli eingesetzt.
Leicht weniger Notrufe als im Vorjahr
Insgesamt gingen bei der Einsatzleitzentrale 2369 Sanitätsnotrufe sowie 389 Feuerwehrnotrufe ein. Im Vergleich zum Vorjahr mit rund 3000 Notrufen entspricht dies einer leichten Abnahme. Um die intensive Phase dennoch erfolgreich zu meistern, wurde die Einsatzleitzentrale mit zusätzlichem Personal verstärkt.










