Ein Deal mit grosser Wirkung
Ein neues Abkommen verändert den Handel zwischen Europa und Südostasien deutlich.
Die Efta-Staaten und Vietnam setzen auf tiefere Zölle und einfachere Regeln.
Das könnte den Warenfluss zwischen den Regionen langfristig stark beschleunigen.
Efta und Vietnam schaffen neue Handelsbasis
Die Europäische Freihandelsassoziation (Efta) Europäische Freihandelsassoziation und Vietnam haben ein umfassendes Freihandelsabkommen abgeschlossen.
Zur Efta gehören:
- Schweiz
- Island
- Liechtenstein
- Norwegen
Was sich für die Schweiz konkret ändert
Die Schweiz muss künftig:
- Zölle auf Industrieprodukte aus Vietnam abschaffen
- Zölle auf Fisch und Meeresprodukte streichen
- Handelsbedingungen langfristig liberalisieren
Im Gegenzug erhält sie besseren Zugang zu vietnamesischen Märkten.
Vorteile für Exporte und Unternehmen
Besonders profitieren könnten Schweizer Branchen wie:
- Uhrenindustrie
- Maschinenbau
- Chemie und Pharma
- Lebensmittel (z. B. Schokolade und Käse)
Vietnam baut seine Zölle schrittweise über bis zu 11 Jahre ab.
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Landwirtschaft und Konsumgüter im Fokus
Auch im Agrarbereich gibt es grosse Veränderungen:
- Käse und Schokolade erhalten später zollfreien Zugang
- Kaffee und Nahrungsergänzungsmittel profitieren ebenfalls
- Gegenseitige Marktöffnungen werden ausgeweitet
Handelszahlen zeigen Bedeutung
Das Handelsvolumen zwischen Efta und Vietnam erreichte 4,8 Milliarden Euro (2025).
Top-Importe Vietnam → Schweiz:
- Textilien und Schuhe: 955,9 Mio. CHF
- Maschinen und Elektronik: 895,1 Mio. CHF
- Lebensmittel: 199,2 Mio. CHF
Top-Exporte Schweiz → Vietnam:
- Maschinen und Elektronik: 330,8 Mio. CHF
- Chemie und Pharma: 207,9 Mio. CHF
- Lebensmittel: 25,5 Mio. CHF
Mehr als nur Zölle
Das Abkommen umfasst auch:
- schnellere Zollverfahren
- klarere Handelsregeln
- erleichterte Investitionen
- Schutz von Umwelt- und Arbeitsstandards
Auch kleine und mittlere Unternehmen sollen stärker profitieren.






