Kartellbehörde verhängt Geldbusse
Die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) hat gegen Vacaciones eDreams S.L., eDreams International Network S.L. und eDreams S.r.l. eine Geldbusse von insgesamt 9 Millionen Euro verhängt.
Grund: Unlautere Geschäftspraktiken bei der Bewerbung von Prime-Mitgliedschaften
Methoden: Dark Patterns, visuelle und emotionale Manipulation im digitalen Umfeld
Teilweise wurden Kunden unwissentlich zu einem Prime-Abonnement bewegt
Laut ansa.it nutzte eDreams unklare Informationen, Zeitdruck und künstliche Verknappung, um die Kaufentscheidung der Nutzer zu beeinflussen. Auch die Preisunterschiede je nach Mitgliedschaftsstatus wurden nicht transparent dargestellt.
Details der Verstösse
Erstes Vergehen: Irreführende Prime-Werbung
Vorauswahl der teuersten Mitgliedschaft (Prime Plus)
Kunden, die nicht für die kostenlose Testphase qualifiziert waren, wurden sofort der Jahrespreis berechnet
Irreführende Angabe von Rabatten und Vorteilen
Geldbusse: 6 Millionen Euro
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Zweites Vergehen: Einschränkung des Widerrufsrechts
Kunden wurden sowohl vor Ablauf der Testphase als auch während der Mitgliedschaft am Widerruf gehindert
Aggressive Kundenbindungsstrategien des Kundenservice
Geldbusse: 3 Millionen Euro
Stellungnahme von eDreams
eDreams kündigte sofortige Berufung an:
„Wir weisen die Entscheidung der italienischen Wettbewerbsbehörde entschieden zurück, da sie nicht unserem aktuellen Angebot entspricht. Prime entwickelt sich stetig weiter, um den Bedürfnissen der Reisenden gerecht zu werden.“
eDreams betont Einhaltung italienischen und europäischen Rechts
Das Unternehmen verweist auf hohe Kundenzufriedenheit: 7,7 Millionen Prime-Mitglieder weltweit
Ziel: Verteidigung vor Gericht










