Verstösse gegen Gesetze, fehlerhafte Buchführung, ungeeignete Waagen – und das mitten in Zürich.
Bei einer Polizeiaktion am Dienstag gerieten gleich mehrere Edelmetallhändler ins Visier der Behörden.
Was ist passiert?
Die Kantonspolizei Zürich und das Amt für Wirtschaft haben am 18. November 2025 insgesamt 13 Edelmetallhändler in der Stadt Zürich kontrolliert.
Das Ergebnis:
6 von 13 Betrieben haben gegen geltende Vorschriften verstossen.
Die häufigsten Verstösse im Überblick
Laut offiziellen Angaben wurden folgende Mängel festgestellt:
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Fehlende Bewilligungen oder Registrierungen bei der Edelmetallkontrolle
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Unzureichende Dokumentationen im Ankaufsprozess
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Verstösse gegen das Mehrwertsteuergesetz
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Verwendung untauglicher Waagen
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Fehlerhafte Buchhaltung – in einem Fall wird nun die Staatsanwaltschaft aktiv
Zusätzlich laufen bei einem Betrieb noch weitere Abklärungen.
Was bedeutet das für Kundinnen und Kunden?
Die Polizei warnt: Der Handel mit Edelmetallen ist sensibel – und birgt bei unseriösen Anbietern hohes Risiko für Käufer und Verkäufer.
Präventionstipps der Polizei Zürich:
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Gold & Schmuck nur bei autorisierten Händlern verkaufen
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Registrierung prüfen: Händler müssen bei der Eidgenössischen Edelmetallkontrolle eingetragen sein
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Unbedingt Quittung verlangen
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Konkurrenzangebote einholen
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Sich niemals unter Druck setzen lassen
Warum sind solche Kontrollen wichtig?
Der Edelmetallmarkt boomt – nicht nur wegen steigender Goldpreise, sondern auch wegen wachsender Nachfrage im Schmuck- und Recyclingbereich.
Doch genau diese Beliebtheit ruft auch schwarze Schafe auf den Plan:
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Bargeschäfte sind schwer nachvollziehbar
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Undurchsichtige Preise führen oft zu Wertverlusten für Privatverkäufer
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Gesetzeslücken werden von dubiosen Händlern gezielt ausgenutzt
Die aktuellen Kontrollen zeigen: Nicht jeder Goldhändler in Zürich arbeitet sauber.
Verkaufen Sie nie spontan. Holen Sie mehrere Meinungen ein, prüfen Sie die Registrierung – und bestehen Sie auf Transparenz.










