Am Freitagabend, 28. August 2026, ist in der Lagerhalle des Recyclingunternehmens Thévenaz-Leduc in Ecublens VD ein Feuer ausgebrochen. Der Brand breitete sich rasch aus und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Mehrere hundert Feuerwehrleute standen über Nacht im Einsatz. Am Samstagmorgen war das Feuer auf den betroffenen Bereich begrenzt, die Löscharbeiten dauerten jedoch an.
Feuer bricht unter grossem Vordach aus
Der Brand brach am Freitagabend kurz vor 19 Uhr auf dem Gelände von Thévenaz-Leduc in Ecublens aus. Das Unternehmen verarbeitet unter anderem Metallabfälle. Nach den vorliegenden Angaben befand sich der Brandherd in einem Stapel von Fahrzeugen unter einem grossen Vordach.
Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr breiteten sich die Flammen schnell aus. Gleichzeitig entstand eine erhebliche Rauchentwicklung, weshalb umfangreiche Schutz- und Einsatzmassnahmen eingeleitet wurden.
Über Nacht wurden mehrere hundert Angehörige der kantonalen und städtischen Feuerwehren mobilisiert. Die Einsatzkräfte arbeiteten daran, den Brand einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Feuer am Samstagmorgen unter Kontrolle
Am Samstagmorgen war der Brand auf den betroffenen Bereich beschränkt. Die Feuerwehr musste jedoch weiterhin umfangreiche Löscharbeiten durchführen.
Nach Angaben der Behörden sollte der Einsatz noch mehrere Stunden dauern. Neben dem vollständigen Ablöschen des Feuers mussten auch Trümmer beseitigt und mögliche Glutnester kontrolliert werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Die Staatsanwaltschaft wurde über den Brand informiert. Angaben zur Brandursache oder zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit nicht vor.
Bevölkerung soll Rauch meiden
Wegen der starken Rauchentwicklung wurden besondere Verhaltensempfehlungen ausgegeben. Personen, die direkt Rauch oder Rauchgeruch ausgesetzt sind, sollen sich möglichst in geschlossenen Räumen aufhalten, Türen und Fenster schliessen sowie Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten.
Ist ein Aufenthalt im Freien unumgänglich, wird das Tragen einer FFP2-Atemschutzmaske empfohlen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei anhaltenden Reizungen im Hals- oder Augenbereich, anderen Beschwerden oder Atemproblemen soll ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Anstrengende körperliche Aktivitäten und Sport im Freien sollten vermieden werden.
A1 in beide Richtungen beeinträchtigt
Auch der Verkehr war vom Grossbrand betroffen. Die Kantonspolizei Waadt richtete in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz des Kantons Waadt eine Umleitung auf der Autobahn ein.
Die Sperrung betraf beide Fahrtrichtungen zwischen den Autobahnkreuzen Morges-Crissier und Morges-Malley. Die Einschränkung sollte mehrere Stunden andauern.
Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, das betroffene Gebiet und insbesondere den Westen der Region Lausanne möglichst zu meiden. Veranstaltungen im Freien liegen im Ermessen der jeweiligen Veranstalter und Gemeinden.





