Ein unscheinbarer Kontrollnachmittag – mit überraschenden Ergebnissen.
In Dübendorf hat die Polizei zahlreiche Elektro-Trendfahrzeuge überprüft und dabei teils massive Verstösse festgestellt.
Besonders ein Fall sorgt für Aufsehen.
Kontrolle von über 30 Fahrzeugen
Am Mittwochnachmittag (13.05.2026) führte die Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit der Kommunalpolizei Dübendorf eine gezielte Verkehrskontrolle durch.
Im Fokus standen sogenannte Elektro-Trendfahrzeuge wie E-Trottinette und ähnliche Mobilitätsgeräte.
Geprüft wurden unter anderem:
- technischer Zustand der Fahrzeuge
- Zulassung und Strassenzulässigkeit
- Fahrberechtigung der Lenkerinnen und Lenker
Insgesamt wurden über 30 Fahrzeuge kontrolliert.
Zahlreiche Verstösse festgestellt
Die Bilanz der Kontrolle fiel deutlich aus:
Mehr als ein Dutzend Personen wurden verzeigt.
Zusätzlich wurden mehrere Ordnungsbussen ausgesprochen.
Die Verstösse betrafen vor allem:
- unzulässige technische Veränderungen
- fehlende oder falsche Zulassung
- nicht erfüllte Voraussetzungen für die Nutzung im Strassenverkehr
E-Trottinett mit 70 km/h überrascht Polizei
Besonders auffällig war ein Elektro-Trottinett, das eine gemessene Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h erreichte.
Zum Vergleich:
- gesetzliche Höchstgeschwindigkeit ohne Sitz: 20 km/h
- mit Sitz: maximal 25 km/h
Das Fahrzeug lag damit deutlich ausserhalb der gesetzlichen Vorgaben.
🚨 Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
👉 imTicker auf WhatsApp abonnieren
Klare Regeln für E-Trendfahrzeuge
In der Schweiz gelten für Elektro-Trottinette und ähnliche Fahrzeuge klare Vorschriften.
Diese betreffen unter anderem:
- maximale Geschwindigkeit
- technische Ausstattung
- Nutzung im Strassenverkehr
- Alter und Fahrberechtigung
Verstösse können zu Bussen, Verzeigungen oder Fahrverboten führen.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Die Kantonspolizei Zürich führt zusammen mit kommunalen Polizeikorps regelmässig Verkehrskontrollen durch.
Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gefährliche oder nicht zugelassene Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen.
Auch in Zukunft seien weitere gezielte Aktionen geplant.






