Ein Begriff sorgt für Unruhe
Der Begriff klingt drastisch – und genau das ist beabsichtigt.
Von einer möglichen «Super-Rezession» ist die Rede, die den Schweizer Arbeitsmarkt stark treffen könnte.
Besonders die Industrie schlägt jetzt Alarm.
Tausende Stellen verschwinden in kurzer Zeit
Mehrere grosse Unternehmen haben zuletzt Stellenabbau angekündigt:
- UBS: Tausende Jobs betroffen
- Novartis: rund 550 Stellen
- Takeda: etwa 280 Stellen
- Sunrise: knapp 150 Stellen
Diese Entwicklungen haben die Debatte über die Lage am Arbeitsmarkt deutlich verschärft.
Swissmem warnt vor «Super-Rezession»
Der Präsident des Industrieverbandes Swissmem Swissmem, Martin Hirzel, spricht von einem möglichen Verlust von rund 6600 Industriearbeitsplätzen im Jahr 2025.
Seine Einschätzung:
Die Schweizer Industrie befinde sich in einer Phase tiefgreifender Umbrüche.
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Probleme treffen längst mehr als nur die Industrie
Laut Einschätzungen aus der Wirtschaft breiten sich die Abbauwellen zunehmend aus:
- nicht nur Industrie, sondern auch Dienstleistungssektor betroffen
- Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland
- steigender Kostendruck in der Schweiz
Die Schweiz gilt zunehmend als Hochkostenstandort, insbesondere für einfache Industrie- und Büroarbeiten.
KI als zusätzlicher Druckfaktor
Neben klassischen Standortproblemen kommt ein weiterer Faktor hinzu:
- künstliche Intelligenz verändert Büroarbeit
- Automatisierung ersetzt repetitive Tätigkeiten
- besonders betroffen: administrative Jobs
Viele Experten sehen darin einen zusätzlichen Beschleuniger für den Strukturwandel.
Forderungen nach politischem Handeln
Swissmem fordert politische Massnahmen, um die Industrie zu stärken:
- besserer Zugang zu internationalen Märkten
- weniger Blockaden bei Freihandelsabkommen
- stärkere Standortpolitik
Ziel sei es, den Industriestandort Schweiz wettbewerbsfähig zu halten.






