Drei Unfälle – und das alles innerhalb von nur 20 Minuten.
Was am Dienstagabend in Obwalden passiert ist, wirkt fast wie eine Kettenreaktion.
Die Polizei spricht von erheblichem Sachschaden und Verkehrsbehinderungen, aber zum Glück: keine Verletzten. Doch wie konnte es dazu kommen?
Was geschah in Sarnen?
Seitlicher Frontalcrash nach geöffnetem Bahnübergang
Kurz nach 17:00 Uhr kam es auf der Kernserstrasse in Sarnen zu einer brenzligen Situation.
Nach Anheben einer Bahnschranke begann sich die Kolonne Richtung Kerns langsam aufzulösen. Doch eine 32-jährige Autofahrerin bog aus der Marktstrasse durch eine Lücke in die Kernserstrasse ein – und kollidierte dabei seitlich frontal mit einem von rechts kommenden Wagen.
Das Resultat:
-
Zwei Fahrzeuge direkt involviert
-
Ein weiteres Auto in der Kolonne beschädigt
-
Erheblicher Sachschaden an allen drei Fahrzeugen

Auffahrunfall auf der A8 bei Alpnachstad
Erste Kollision auf der Autostrasse
Rund 20 Minuten später, kurz vor 17:20 Uhr, krachte es erneut – dieses Mal auf der A8 in Alpnachstad in Richtung Brünig.
Eine 33-jährige Fahrerin fuhr mit ihrem Personenwagen ins Heck eines vorausfahrenden Autos. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt.
Zweiter Crash durch Rückstau
Der Unfall löste eine abrupte Verkehrsstockung aus. Ein 44-jähriger Lieferwagenfahrer bemerkte den Stau zu spät und fuhr auf einen Personenwagen auf – der seinerseits auf ein drittes Auto geschoben wurde.
Fazit der Polizei:
-
Drei Fahrzeuge betroffen
-
Reiner Sachschaden
-
Weiterer Rückstau als Folge
Wurden Personen verletzt?
Nach aktuellem Kenntnisstand der Kantonspolizei Obwalden gab es in allen Fällen keine Verletzten. Dennoch führten alle Unfälle zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Die Unfallursachen sind weiterhin Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.










