Es sollte eine rauschende Silvesternacht werden – doch sie endete in einer Katastrophe.
In Crans-Montana (VS) brannte die Bar „Le Constellation“ aus. Dutzende Menschen starben, viele kämpfen um ihr Leben. Und nun trauert auch der Italienische Golfverband um ein junges Talent: Emanuele Galeppini (17).
Was bisher bekannt ist
In der Silvesternacht kam es in der Bar „Le Constellation“ zu einem verheerenden Brand. Die Rettungskräfte standen vor chaotischen Szenen: Verletzte lagen im Schnee, Menschen suchten verzweifelt nach Angehörigen.
Die wichtigsten Zahlen (Stand: letzte Updates):
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47 Tote (mehrere Opfer noch nicht identifiziert)
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115 Verletzte, davon 80–100 schwer
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19 betroffene Italiener
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13 im Spital
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6 vermisst
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mehrere wurden nach Italien verlegt
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Die Schweizer Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen könnte.
Der Tod von Emanuele Galeppini erschüttert Italien
Der Italienische Golfverband bestätigte in sozialen Medien den Tod von Emanuele Galeppini, einem 17-jährigen Golfsportler aus Genua, der sich zum Zeitpunkt des Brandes im Golfclub Crans-Montana aufhielt.
In der Mitteilung heisst es sinngemaess, Galeppini habe „Leidenschaft und authentische Werte“ verkörpert – und werde „für immer in den Herzen bleiben“.
Handy-Fund führte zur Identifizierung
Entscheidend für die Identifizierung war laut Berichten der Fund seines Handys in der Bar. Angehörige und Behörden konnten ihn dadurch zuordnen.
Italienische Regierung reagiert – Tajani reist an
Italiens Aussenminister Antonio Tajani will nach Crans-Montana reisen, um:
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Familien zu treffen
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Solidarität auszudrücken
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die Lage mit der Schweizer Polizei zu besprechen
Die italienische Botschaft in der Schweiz koordiniert die Betreuung der Betroffenen und Vermissten.
Laut ansa.it liegt die Zahl der betroffenen Italiener bei 19, darunter mehrere schwer verletzte Jugendliche.
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„Viele sind noch nicht identifiziert“ – dramatische Lage in den Spitälern
Der Walliser Sicherheitschef Stéphane Ganzer erklärte, dass viele Patientinnen und Patienten aufgrund der schweren Verbrennungen noch nicht identifiziert werden konnten.
Das macht die Situation besonders belastend:
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Angehörige suchen in Spitälern nach Vermissten
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viele Verletzte sind kaum erkennbar
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einige liegen im künstlichen Koma
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DNA- und Zahndaten-Abgleiche laufen
Ein Augenzeuge sagte sinngemaess:
„Mein Sohn lebt – aber drei Freunde sind verschwunden.“
Schicksale, die unter die Haut gehen
Besonders bewegt hat die Aussage von Umberto Marcucci, Vater eines verletzten Jugendlichen:
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sein Sohn habe Verbrennungen an rund 40 % der Haut
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er liege im künstlichen Koma
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die Flammen hätten sich „erschreckend schnell“ ausgebreitet
Der Vater war selbst vor Ort und brachte seinen Sohn nach dem Ausbruch des Feuers ins Spital.
Was jetzt passiert
Die kommenden Tage sind entscheidend. Behörden und Rettungskräfte konzentrieren sich auf:
Identifizierung der Opfer
Suche nach Vermissten
medizinische Versorgung schwer verletzter Personen
Ermittlung der Brandursache
Koordination mit ausländischen Behörden (u. a. Italien)
Crans-Montana steht unter Schock. Und Italien trauert um einen 17-jährigen Sportler, der noch ein ganzes Leben vor sich hatte.










