Ein Spaziergang am Meer wurde zur tödlichen Tragödie.
Bei eisigen Temperaturen und tosender See versuchten eine Mutter und ein Passant, ein Mädchen vor dem Ertrinken zu retten – und zahlten mit ihrem Leben.
Verzweifelte Rettungsaktion in Yorkshire endet tödlich
Der dramatische Vorfall ereignete sich am Freitagabend vor Withernsea, einem Küstenort in Yorkshire. Zeugen beobachteten, wie ein etwa 15-jähriges Mädchen an einer Treppe bei den Pier Towers von einer riesigen Welle erfasst und ins Meer gezogen wurde.
Ihre Mutter sowie ein Mann – vermutlich ihr Onkel – sprangen hinterher, um sie zu retten.
Nur einer von beiden überlebte.
Zwei Tote geborgen – Suche nach Mädchen eingestellt
Die Polizei von Humberside bestätigte, dass die Leichen der Mutter und eines 67-jährigen Passanten aus dem eiskalten Wasser geborgen wurden.
Der Helfer hatte sich spontan der Rettungsaktion angeschlossen, wurde aber von der Strömung mitgerissen.
Er wurde gegen 22 Uhr bewusstlos aus dem Wasser gezogen und verstarb kurz darauf. Die Suche nach dem Mädchen wurde am Samstagabend wegen schlechter Wetterbedingungen eingestellt – Schneestürme und Temperaturen unter null Grad machten weitere Einsätze unmöglich.
Laut dailymail.co.uk war es eine Kombination aus Wetter und Wellengang, die die Tragödie auslöste.
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Augenzeugen: „Sie konnte den Rettungsring nicht halten“
Paul Whitehead, Betreiber eines Cafés nahe der Unglücksstelle, schilderte, wie seine Angestellten noch versuchten, das Mädchen mit einem Rettungsring zu erreichen.
„Sie griff nach dem Ring, aber die See war so rau, dass sie sich nicht festhalten konnte“, sagte Whitehead.
Extremer Kälteeinbruch über Grossbritannien
Zeitgleich mit dem Unglück erfasste ein arktischer Kälteeinbruch das Vereinigte Königreich. In vielen Regionen herrschten Eis, Schnee und stürmische Winde:
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In Wales galt eine gelbe Glatteiswarnung
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Im Südwesten und Osten Englands kam es zu heftigen Schneeschauern
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Die Met Office warnte vor Stromausfällen und Isolation ländlicher Gemeinden
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In London wurden in der Nacht auf morgen bis zu -5 °C erwartet
Wetterlage bleibt angespannt
Chefmeteorologin Rebekah Hicks vom britischen Wetterdienst Met Office erklärte:
„Arktische Kaltluft und kräftige Nordwinde halten Grossbritannien zum Jahresbeginn fest. Die Temperaturen sinken teilweise in zweistellige Minusgrade.“
Auch in den kommenden Tagen ist keine Entspannung in Sicht.
Ein tragischer Jahresauftakt, der unterstreicht, wie gefährlich Naturgewalten sein können – gerade bei winterlichen Bedingungen.










