Er spricht – und Europa schweigt fassungslos.
Donald Trump kehrt zurück auf die Weltbühne – und lässt beim Weltwirtschaftsforum in Davos keine diplomatischen Fragen offen.
Was bleibt, ist ein Sturm aus Empörung, Spott und stillen Abgängen.
Der Auftritt: Trump kommt – und übernimmt
Schon der Start war symbolträchtig: Air Force One hatte technische Probleme, Trump kam mit einem Ersatzflugzeug – doch das hielt ihn nicht davon ab, das Davoser Parkett im Sturm zu übernehmen.
Rede mit Sprengkraft
Am 21. Januar 2026 war Trumps Rede das internationale Zentrum der Aufmerksamkeit. Nicht nur wegen der Inhalte – sondern wegen des Tons.
In Davos wurde deutlich: Trump gibt vor, wer hier das Sagen hat. Und das spürten auch die Partnerländer – öffentlich und hinter den Kulissen.
Inhaltlich provokant: NATO, Grönland & Macron
In seiner Rede forderte Trump erneut mehr Dankbarkeit von NATO-Partnern, warf Europa fehlende Unterstützung vor – und relativierte dabei bewusst historische Fakten:
NATO sei nur wegen ihm nicht zerfallen
Europa schulde den USA alles seit dem Zweiten Weltkrieg
Ohne Amerika würde man in Europa „deutsch und ein bisschen japanisch sprechen“
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Spitzen gegen Frankreich & Kanada
Macron wurde wegen seiner Sonnenbrille verspottet („Was zur Hölle ist da passiert?“)
Kanadas Premier Carney wurde indirekt entwertet („Euer Land existiert nur wegen uns“)
Grönland bezeichnete Trump mehrfach versehentlich als Island – und erklärte, man wolle dort „keine Gewalt anwenden“.
Hinter den Kulissen: Wut, Buhrufe, Eklat
Hinter geschlossenen Türen brodelte es weiter. Laut ntv fasste der Ökonom Klaus Schweinsberg das Feedback zusammen mit den Worten:
„Dominanz, Arroganz, Ignoranz.“
Besonders aufgebracht zeigten sich deutsche CEOs, die das Verhalten der US-Delegation als herablassend beschrieben: „Europe is done. Ihr seid ein Museum.“
Dinner-Eklat: Lagarde verlässt offenbar den Saal
Einer der grössten Knalleffekte spielte sich offenbar beim Dinner unter geladenen Gästen ab.
Laut Wall Street Journal und Bloomberg verliess EZB-Chefin Christine Lagarde den Saal, als US-Handelsminister Howard Lutnick Europa als „wirtschaftlich tot“ bezeichnete.
Auch Al Gore soll am Ende der Rede lautstark gebuht haben.
Ausschluss in Davos: Newsom bleibt vor der Tür
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, ein scharfer Trump-Kritiker, wurde der Zutritt zum offiziellen USA-Pavillon („USA House“) verweigert.
Er sollte dort auf Einladung des Wirtschaftsmagazins Fortune auftreten. Stattdessen reagierte er auf X mit einem klaren Seitenhieb:
„Wie schwach und erbärmlich muss man sein, um solche Angst vor einem Kamingespräch zu haben?“
Und die Schweiz? Auch sie bekam ihr Fett weg
Trotz Gastgeberrolle blieb auch die Schweiz nicht verschont.
Trump machte Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter persönlich verantwortlich für eine Zollerhöhung auf Schweizer Exporte – von 30 auf 39 Prozent:
„Sie wiederholte sich ständig. Sie ging mir einfach auf die Nerven.“
Die Basler Mitte-Politikerin Elisabeth Schneider-Schneiter zeigte sich gegenüber der New York Times fassungslos:
„Wir garantieren seine Sicherheit mit Steuergeldern – und er tritt so auf?“










