Eine 38-jährige Paragliderin aus Deutschland ist in der Steiermark tödlich verunglückt. Die Frau verlor beim Start an der Planai die Kontrolle über ihren Gleitschirm und stürzte aus rund 15 bis 20 Metern Höhe ab. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen.
Gleitschirm klappt in Kurve ein
Der Unfall ereignete sich an der Planai in der österreichischen Steiermark. Die deutsche Staatsangehörige war mit ihrem Gleitschirm gestartet, als es kurz darauf zu Problemen kam.
Laut GMX meldete die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Polizeiangaben, dass der Gleitschirm in einer Kurve auf einer Seite eingeklappt sei. Dadurch habe die Frau die Kontrolle über das Fluggerät verloren und sei auf dem Boden aufgeschlagen.
Ersthelfer, darunter ein zufällig anwesender Arzt, begannen sofort mit Wiederbelebungsmassnahmen. Die alarmierten Rettungskräfte konnten jedoch nur noch den Tod der 38-Jährigen feststellen.
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Erneut tödliche Unfälle beim Paragliding
Der Unfall in der Steiermark ist bereits der zweite tödliche Gleitschirmunfall mit einer deutschen Staatsangehörigen in Österreich innerhalb kurzer Zeit.
Erst am 10. Juli starb eine junge Frau aus Hessen bei einem Paragliding-Unfall in Tirol. Sie prallte gegen einen Baum und erlag ihren Verletzungen.
Am selben Tag kam zudem ein erfahrener italienischer Pilot während eines Tandemflugs in Südtirol ums Leben. Die Vorfälle zeigen erneut die Risiken des Gleitschirmsports, bei dem Wetterbedingungen, Flugtechnik und Ausrüstung eine entscheidende Rolle spielen.






